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biomechanik:aktuelle_themen:projekte_ss18:atsb1809 [11.07.2018 23:44]
Tobias Leo Bednarz [Zusammenfassung und Ausblick]
biomechanik:aktuelle_themen:projekte_ss18:atsb1809 [11.07.2018 23:46] (aktuell)
Tobias Leo Bednarz [Zusammenfassung und Ausblick]
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 Das EMS-Training bietet ein zeiteffizientes Training mit Trainingseffekten an. Diese alternative Trainingsmethode füllt eine Nische in unserer heutigen Zeit. Die Menschen gehen immer länger arbeiten, haben wenig Zeit und wollen, dass alles am besten ganz schnell und effektiv abläuft, ohne sich Sorgen machen zu müssen. Genau diese Anforderungen machen das EMS-Training für eine bestimmte Klientel interessant,​ da sie beim EMS-Training die Verantwortung in einer eins zu eins Betreuungsrelation an den Trainer abgeben können. Das Training dauert nicht lange und bietet so die Möglichkeit in sehr kurzer Zeit dieselben Trainingseffekte zu erreichen, wie in einem länger dauernden Training. Doch hat man wirklich dieselben oder ähnliche Trainingseffekte wie bei einer konventionellen Trainingsmethode ohne Strom? Viele Studien weisen auf ähnliche Effekte hin, diese Studien sollten aber immer auch aus einer kritischen Perspektive gesehen werden. Ein Teil dieser Studien weist jedoch Mängel auf welche die Aussagekraft und Vergleichbarkeit mit anderen Trainingsmethoden schwächen. ​ Dies ist auf fehlende Kontrollgruppen,​ eine zu geringe Probandenanzahl,​ nicht standardisierte Versuchsdesigns und auch den Einfluss der EMS-Betreiber zurückzuführen. So findet man auf den Internetseiten der EMS-Anbieter meist nur Studien, welche das EMS-Training lobpreisen, jedoch keine kritischen Beiträge zu den Gefahren. Die Gefahren lassen sich durch gut geschulte Trainer auf ein Minimum reduzieren, da so eine Überlastung durch zu hohe Intensitäten oder ein zu langes Training und ein Übertraining durch zu viele Einheiten in der Woche unwahrscheinlich wird. Die positiven Effekte wie der Muskelaufbau,​ das Lindern von Beschwerden im Rückenreich,​ das Zurückdrängen der Harninkontinenz oder erhöhte Werte in den Bereichen Maximalkraft,​ Bewegungsgeschwindigkeit und den schnell zuckenden Muskelfasern lassen das EMS-Training allerdings zu einer sinnvollen alternativen Trainingsmethode werden, welche von bestimmten Menschen mit Erfolg genutzt werden kann. Das Integrieren in das eigene Training ist möglich und bietet auch für Sportler interessante Möglichkeiten zur Leistungssteigerung. Hier ist jedoch immer der Hintergrund der jeweiligen Sportler und Sportarten zu beachten, da es rein organisatorisch schon zu Problemen kommen kann, wenn eine ganze Mannschaft gleichzeitig solch ein Training durchführen soll. Für Individualsportler ergeben sich solche Probleme weniger, da sie ihr Training meist, in Absprache mit dem eigenen Trainer, individuell gestalten können. Das EMS-Training bietet ein zeiteffizientes Training mit Trainingseffekten an. Diese alternative Trainingsmethode füllt eine Nische in unserer heutigen Zeit. Die Menschen gehen immer länger arbeiten, haben wenig Zeit und wollen, dass alles am besten ganz schnell und effektiv abläuft, ohne sich Sorgen machen zu müssen. Genau diese Anforderungen machen das EMS-Training für eine bestimmte Klientel interessant,​ da sie beim EMS-Training die Verantwortung in einer eins zu eins Betreuungsrelation an den Trainer abgeben können. Das Training dauert nicht lange und bietet so die Möglichkeit in sehr kurzer Zeit dieselben Trainingseffekte zu erreichen, wie in einem länger dauernden Training. Doch hat man wirklich dieselben oder ähnliche Trainingseffekte wie bei einer konventionellen Trainingsmethode ohne Strom? Viele Studien weisen auf ähnliche Effekte hin, diese Studien sollten aber immer auch aus einer kritischen Perspektive gesehen werden. Ein Teil dieser Studien weist jedoch Mängel auf welche die Aussagekraft und Vergleichbarkeit mit anderen Trainingsmethoden schwächen. ​ Dies ist auf fehlende Kontrollgruppen,​ eine zu geringe Probandenanzahl,​ nicht standardisierte Versuchsdesigns und auch den Einfluss der EMS-Betreiber zurückzuführen. So findet man auf den Internetseiten der EMS-Anbieter meist nur Studien, welche das EMS-Training lobpreisen, jedoch keine kritischen Beiträge zu den Gefahren. Die Gefahren lassen sich durch gut geschulte Trainer auf ein Minimum reduzieren, da so eine Überlastung durch zu hohe Intensitäten oder ein zu langes Training und ein Übertraining durch zu viele Einheiten in der Woche unwahrscheinlich wird. Die positiven Effekte wie der Muskelaufbau,​ das Lindern von Beschwerden im Rückenreich,​ das Zurückdrängen der Harninkontinenz oder erhöhte Werte in den Bereichen Maximalkraft,​ Bewegungsgeschwindigkeit und den schnell zuckenden Muskelfasern lassen das EMS-Training allerdings zu einer sinnvollen alternativen Trainingsmethode werden, welche von bestimmten Menschen mit Erfolg genutzt werden kann. Das Integrieren in das eigene Training ist möglich und bietet auch für Sportler interessante Möglichkeiten zur Leistungssteigerung. Hier ist jedoch immer der Hintergrund der jeweiligen Sportler und Sportarten zu beachten, da es rein organisatorisch schon zu Problemen kommen kann, wenn eine ganze Mannschaft gleichzeitig solch ein Training durchführen soll. Für Individualsportler ergeben sich solche Probleme weniger, da sie ihr Training meist, in Absprache mit dem eigenen Trainer, individuell gestalten können.
  
-<​note>​ Für weitere Informationen kann man in der Heidelberger Bibliothek diese Bachelorarbeit einsehen:\\+<​note>​ Für weitere Informationen kann man in der Heidelberger Bibliothek diese Bachelorarbeit einsehen, da diese leider nicht online verfügbar ist:\\
 Knetsch, T. (2016): Der Einfluss dreier unterschiedlicher EMA-Trainingsmethoden auf Pulsfrequenz- und Laktatverläufe. Heidelberg: Institut für Sportwissenschaft.</​note>​ Knetsch, T. (2016): Der Einfluss dreier unterschiedlicher EMA-Trainingsmethoden auf Pulsfrequenz- und Laktatverläufe. Heidelberg: Institut für Sportwissenschaft.</​note>​
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biomechanik/aktuelle_themen/projekte_ss18/atsb1809.txt · Zuletzt geändert: 11.07.2018 23:46 von Tobias Leo Bednarz
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