WP1304 Laufschuh

 Laufschuh WP 1304 - Laufschuh
Kategorie Biomechanik> Laufschuh
Autor Alexander Kirchhoff, Felix Götz, Niklas Biskamp
Voraussetzung -
Bearbeitungsdauer 60min
Präsentationstermin 24.06.2013
Zuletzt geändert am 16.06.2013



Einleitung

Ein Sportschuh hat heutzutage viele Anforderungsbereiche.
Dementsprechend gibt es auch viele Innovationen, Systeme und Entwicklungen im Vergleich zu den Urmodellen.

Die folgende Werbung des Herstellers Nike aus dem Jahr 2012, soll die Vielseitigkeit ihres damals neusten Modelles zeigen



Im Rennen um den „besten“ Schuh, haben die führenden Hersteller inzwischen so viele unterschiedliche Ansätze, dass man als Sportler leicht den Überblick verlieren kann.
Dieses Wiki soll eine Einführung in die Hintergründe des modernen Sportschuhes geben, die biomechanischen Aspekte des Laufens, sowie den Anforderungsbereich aufgreifen und wie moderne Schuhe an dieser Stelle, durch Innovationen und speziell entwickelte Systeme, den Sportler unterstützen können.


verfasst von Alexander Kirchhoff


Geschichte

Ende des 19. Jahrhunderts begannen sich immer mehr Menschen für den Sport zu interessieren, es entstand eine große Nachfrage nach angemessenem Schuhwerk und somit entstand ein neuer Industriezweig.

Dabei bestanden die ersten Sportschuhe lediglich aus einer Gummisohle und einem weißen Segeltuch.

Abb.1: Ursportschuh

Als „Urturnschuh“ gelten bis heute die bekannten „Converse All Star“ der Firma Converse aus dem Jahre 1915 welche sich als erste durch eine dämpfende Innensohle und einen erhöhten bindbaren Schaft auszeichneten.

Durch diese gewonnene Stabilität und Dämpfung des Fußgelenkes, eigneten sie sich zu ihrer Zeit hervorragend als Tennis- und Basketballschuh.


Die Dämpfung

In den 1980er Jahren steht die Dämpfung des Sportschuhes im Vordergrund.

Abb.2: Hochgedämpfter Basketballschuh

Man geht davon aus, dass durch die hohen Belastungen der Füße, Sehnen und Gelenke beim Laufen oder Basketball, eine möglichst hohe Dämpfung das Maß der Dinge sein muss. Um die Stöße abzudämpfen wird der Schaumstoff Ethyl Vinyl Acetat (EVA) in der Zwischensohle verwendet.
Die Schuhe werden immer größer, dicker und schwerer.

Schnell stellen Forscher jedoch fest, dass zu viel Dämpfung das Verletzungsrisiko sogar eher erhöht, da durch die plateau-artigen Schuhe das Fußgelenk zu instabil wird.


Seit dem wird das optimale Mittelmaß zwischen Dämpfung und Bodenkontakt gesucht, neue Materialien entwickelt und spezielle Systeme erforscht um dem Sportler das perfekte Hilfsmittel anzubieten.

Dabei stellt sich natürich die Frage: Was muss und kann ein Schuh überhaupt leisten?



verfasst von Alexander Kirchhoff


Anforderungsbereich eines Sportschuhs

Bei jedem Sportschuh geht es darum, den Schuh optimal an den Fuß vom Besitzer anzupassen, denn der Fuß ist das Vorbild für jeden Schuh. Dabei soll der Schuh behilflich sein, dem natürlichen Bewegungsablauf, den die Person barfuss hätte, so nah wie möglich zu kommen und das anatomisch korrekte Abrollen des Fußes zu unterstützen. Der Fuß darf zudem nicht von dem Schuh eingeschränkt werden und soll eine ideale Arbeitsbedingung für diesen schaffen. Außerdem darf der Schuh, mit seinem Gewicht, die natürliche Position des Fußes nicht aus dem Gleichgewicht bringen

In erster Linie soll jeder Sportschuh den Fuß dämpfen, stützen und führen.
Dazu gehört:

  1. Eine Feste Fersenführung
  2. Medial- und Lateralseitige Führung
  3. Dämpfungselement im Fersenbereich
  4. Genügend Raum im Vorfußbereich
  5. Sportartspezifische Sohlenoberfläche
  6. Geringes Gewicht
  7. Atmungsaktives Obermaterial

(Engelhardt, M; Küster, H.-H.; Valderrabano, V., 2009, S.382) (Hottenrott, Prof.Dr. K.)

Eine weitere Anforderung an einen modernen Sportschuh ist es, den Sportler vor Verletzungen zu bewahren, wie dem „Joggerknie“ oder dem Fersensporn, zudem muss er den Fuß vor der Umgebung schützen und auch unter extremen Bedingungen durchschlagsicher und temperaturresistent sein.

Dazu erstmal ein Blick auf die biomechanischen Aspekte des Laufens.


verfasst von Felix Götz


Die Biomechanik des Laufens


Abb.3: Unterschenkel

Beim normalen Laufen passiert mehr im Körper als man vielleicht zunächst erwartet.

1. Fuß

Der erste Bodenkontakt wird mit dem Fersenbein begonnen. Dabei werden die Muskeln Tibialis Anterior, sowieso Extensor digitorum longus und brevis (siehe Abb.3) vorgespannt.

Die natürliche Abrollbewegung des Fußes ist in drei Phasen einzuteilen und geht zunächst von der Ferse (Stoßdämpferphase) über den äußeren Mittelfuß zum kleinen Zeh (Schwungphase) und von dort über den Fußballen zum großen Zeh (Abstoßphase).
Je nach Ausbildung der Fußmuskulatur kann die Abstoßphase entsprechend kräftiger ausfallen.


2. Kniegelenk

Der optimale Winkel im Knie beim Bodenkontakt der Ferse liegt bei 20°.
Diese Flexion unterstützt das Längsgewölbe des Fußes und beugt damit dem Einknicken vor. Zudem wird eine unnatürliche Innenrotation des Kniegelenks vermieden.

Die vorgespannte umliegende Muskulatur, zusammen mit der physikalischen Eigenschaft des Knies als Scharniergelenk, wirkt als Stoßdämpfer. Erst über die Schwungphase nimmt der Winkel zu, bis das Bein in der Abstoßphase vollständig gestreckt ist.

Beispiel: Versucht einmal vorsichtig aus 5-10cm Höhe mit durchgestreckten Knien zu landen und ihr werdet sehen welch ein Stoß schon bei dieser geringen Höhe durch den Körper geht

3. M. Quadrizeps
Abb.4: Oberschenkel

Der M. Quadrizeps unterstützt den Hauptstoßdämpfer zusammen mit allen anderen Muskeln.
Die Standphase Mitte (siehe Abb.5) dient als dynamische Mitte und wird vom Gleichgewichtszentrum im Gehirn durch den Fuß als Tastorgan gesteuert.

Hierzu wird der Muskeltonus im ganzen Körper bis hoch zum Nacken kontrolliert.

Abb.5: Laufanalyse














4. Hüftgelenk
Abb.6: Hüftgelenk


  1. Während der Schwungphase weist die gesamte Beckenmuskulatur eine Vorspannung und Vordehnung auf.

  2. Der Körperschwerpunkt verschiebt sich auf das Standbein, wodurch die Gegenseite des Beckens leicht abgesenkt wird.

  3. Der M. Gluteus medius, M. Gluteus minimus und M. Piriformis unterstützen die Spannung des M. Gluteus maximus (siehe Abb.), die darauf folgende Abstoßphase wird durch Kontraktion des M. Quadrizeps und die gesamte Gesäßmuskulatur gewährleistet.







In diesen Vorgängen können natürlich auch individuelle Abweichungen auftreten.
Die Aufgabe eines Sportschuhes an dieser Stelle ist es nun die individuellen Gegebenheiten eines jeden Sportlers zu unterstützen. Darum stellt sich die Frage:

Gibt es überhaupt so etwas wie „den besten Sportschuh“ für Jedermann?


verfasst von Alexander Kirchhoff


Der beste Sportschuh?

„Den besten Laufschuh“ für alle gibt es nicht, den jeder hat andere Anforderungen an seinen Laufschuh und muss diesen spezifisch dazu kaufen.

Es gibt verschiedene Faktoren die beim Kauf wichtig sind:

  • Größe
  • Gewicht
  • Einsatzbereich (Laufuntergrund, Laufgeschwindigkeit)
  • mögliche orthopädische Beschwerden (Sehnen, Bänder, Gelenke)
  • Lauftechnik/Laufstil (Vorfuß-, Mittelfuß-, Rückfußläufer)
  • Abrollverhalten (z.B. Übersupination)
  • Fußform (Normalfuß, Hohlfuß, Plattfuß)
Laufstil


„In Abhängigkeit davon, welcher Teil des Fußes bei der Landung zuerst den Boden berührt, kann der Laufstil eines Läufers in Vorfuß-, Mittelfuß- und Rückfußlauf eingeteilt werden.“(Heidenfelder, J., 2010, S.10)

Ungefähr 3/4 aller Läufer sind Fersenläufer. Bei diesem Stil setzt zuerst die Ferse auf dem Boden auf. Dabei wirkt der Muskel am Unterschenkel wie ein Dämpfungselement und der Fuß wird durch das Zusammenziehen der Wadenmuskulatur beschleunigt.

Der Mittelfußläufer kommt bei etwa 24% der Läufer vor. Bei diesem Stil setzt der Läufer mit dem Mittelfuß auf, dies verringert die Belastung für den gesamten Bewegungsapparat und mindert die Gefahr vor Überbelastungsschäden.

Der Vorfußläufer ist sehr selten anzutreffen. Die Läufer, die in diesem Stil laufen, machen meist kurze und schnelle Schritte. Dabei ist die Bodenkontaktzeit sehr gering, da Aufsetzten, Abrollen und Abdrücken in einem Vorgang passieren.
Es ist eine größere Kraftentfaltung möglich. Jedoch werden die Wadenmuskulatur und die Achillessehne stärker beansprucht, dies bedeutet, dass das Verletzungrisikio dort höher und die Ermüdung größer ist. (Heidenfelder, J., 2010, S.10)



Dieses Video zeigt die unterschiedlichen Laufstile.
Zuerst sieht man einen Vorfußläufer, dann einen Mittelfußläufer und dann einen Fersenläufer(Kollmar, M., 2012).

Abrollverhalten
Abb.7: Normale Pronation,Überpronation, Suoination v.l.n.r


Bei der Normalen Pronation (auf Abbildung links) rollt der Fuß leicht nach innen, um die auftretenden Kräfte zu dämpfen und zu verteilen.
Bei der Überpronation (auf Abbildung in der Mitte) rollt der Fuß zu stark nach innen und der Abstoß geschieht zu sehr über den großen Zeh (oft bei Läufern mit Plattfüßen).
Bei der Supination (auf Abbildung rechts) rollt der Fuß über die Außenseite, in Richtung kleiner Zeh, ab (oft bei Läufern mit Hohlfuß). Dieses Abrollverhalten ist bei der Übersupination noch stärker zu erkennen. (Lorenzen, K., 2011)


In dem linken(oder je nach Ansicht, oberen) Video wird die Supination und im rechten(unteren) die Überpronation erklärt.


Fußform
Abb.8: Fußformen: Normalfuß, Hohlfuß, Plattfuß (v.l.n.r)

Normalfuß (links auf Abbildung): Nur 1/4 aller Läufer haben den Normalfuß und somit eine natürliche Laufbewegung. Beim Laufen berührt zuerst die Außenseite der Ferse den Boden, dann folgt die Abrollbewegung über die gesamte Sohle. Dabei knickt der Fuß nach innen, um die Aufprallkräfte optimal zu verteilen (Pronation). Beim Schuhkauf am besten auf Neutrallaufschuhe oder Stabillaufschuhe setzen.

Hohlfuß (in der Mitte auf Abbildung): Beim Laufen setzt zuerst die Außensohle auf den Boden auf und es kommt nur sehr gering zum natürlichen Einknicken und Abrollen des Fußes, die dämpfende Wirkung fehlt. Deshalb wird empfohlen Schuhe mit guten Dämpfungseigenschaften zu kaufen. Diese Fußform tritt oft mit einer Supination auf.

Plattfuß, Senkfuß (rechts auf Abbildung): Bei diese Fußart kommt es dazu, dass der komplette Fuß den Boden berührt, dies ist die Folge einer zu schwach ausgeprägten Muskulatur. Die Laufbewegung ist sehr instabil und verletzungsanfällig. Hier empfiehlt es sich Stabilitätsschuhe oder bestimmte Schuheinlagen zu kaufen. Diese Fußform tritt oft mit einer Überpronation auf. (Ebmeyer, G., 2013)



Laufschuh Kategorien, ihre Vorteile und für welche Läufer sie geeignet sind:


  • Natural:
    Abb.9: Nike Free 3.0
    • natürliche Bewegung
    • Freiheit des Fußes
    • Gewicht des Läufers nebensächlich
    • auch für Vorfußläufer
    • (z.B. Nike Free 3.0, siehe Abb.)
  • Stabilitätsschuhe/Geländelaufschuhe:
    Abb.10: Mizuno Wave
    • bieten große Stabilität
    • für schwere Läufer geeignet
    • für Läufer mit orthopädischen Beschwerden
    • für Läufer mit Plattfüßen
    • für harten Untergrund
    • (z.B. Mizuno Wave, siehe Abb.)
  • Dämpfungsschuhe:
    Abb.11: Brooks Glycerin
    • haben sehr gute dämpfende Eigenschaft (sonst wie Natural)
    • für gesunde Freizeitsportler
    • für schwere Läufer
    • für harten Untergrund (Asphalt)
    • (z.B. Brooks Glycerin 10, siehe Abb.)
  • Lightweight-/Wettkampfschuhe:
    • gute Abrolleigenschaft
      Abb.12: Nike Flyknit
    • hohe Flexibilität
    • leichtes Gewicht
    • für trainierte Läufer
    • für leicht bis mittelschwere Läufer
    • für Läufer mit Neutralfüßen
    • Dämpfung eher unwichtig (da oft auf Tartan-Bahn eingesetzt)
    • (z.B. Nike Flyknit 1+, siehe Abb.)

(Ebmeyer, G., 2013)

Von extremer Dämpfung zum Natürlichen Schuh


Abb.13: Dieses Schaubild zeigt die Verkäufe (in %) von den unterschiedlichen Sportschuh-Kategorien in den Jahren 2008-2011.

Vor einigen Jahren wurde vermehrt auf dickere Gel-, Gummi- und Luftkissen als Schutzfunktion vor Stößen gesetzt. Jedoch werden seit 2009 vermehrt Natural-Running Schuhe verwendet (siehe Schaubild), wie zum Beispiel der Pionier dieser Kategorie, der Nike Free. Man hat herausgefunden, dass diese Natural-Running Schuhe die Muskulatur im Fuß und Unterschenkel Bereich stärken und somit Verletzungen, in diesen Bereichen, vorbeugen. Jedoch sind diese Schuhe nicht für lange Strecken geeignet (Ebmeyer, G., 2012)



Schnürung


Auch die Schnürung kann die Passgenauigkeit der Schuhe erhöhen und Schmerzen vorbeugen.
Hier einige Schnürbeispiele (kann auch hier nochmal genauer angeschaut werden):

Abb.14: Schnürung

verfasst von Felix Götz


Entwicklung eines neuen Modells


Bei der Entwicklung eines neuen Laufschuhs ist nicht nur eine Person oder eine Arbeitsgruppe beteiligt, sondern es sind viele Leute aus verschiedenen Bereichen beteiligt. Der Entwicklungsprozess für einen Schuh dauert um die 18 Monate.

Hier bekommt ihr einen groben Überblick aller beteiligten Abteilungen innerhalb der Firma, die an dem Prozess mitwirken:

  • Chefetage
    1. Verkauf
    2. Marketing
  • Produktebene
    1. Planung
    2. Design
    3. Entwicklung
    4. Wissenschaft und Forschung
    5. Externe Zusammenarbeit


Ziel jeder Entwicklung ist es, den perfekten Schuh für den jeweiligen Einsatzzweck zu erschaffen. Dabei spielt die Wissenschaft und die Forschung eine sehr wichtige Rolle, denn das Wissen über Materialien und Funktionalität muss am Anfang des Entwicklungsprozesses vorhanden sein, dieses Fachwissen kommt nicht nur aus dem Bereich der Sportwissenschaft, sondern auch aus den Bereichen der Physiologie, Psychologie, Physik, Mechanik, Materialwissenschaft, Chemie, Podologie, Technik und Bionik. Für die Forschung kommen Instrumente wie Hochleistungskameras, High-Tech-Messinstrumente, komplexe Computersoftware, Amfit-Analyse-System und 3D Messsysteme zum Einsatz. Zudem ist in der Entwicklung alles miteinander verknüpft und jede kleinste Veränderung am Schuh, könnte möglicherweise ein großes Problem für andere Schuhsegmente sein.

Entwicklungsprozess

Bei der Entwicklung von Laufschuhen (z.B. bei dem „Athlete driven innovation process“ von Adidas) steht auch oft der Athlet im Vordergrund der Entwicklung, dieser nennt dem Konzern seine Anforderungen. Dieser forscht dann an Innovationen und verschiedenen Projekten, sodass Schritt für Schritt ein Konzept ensteht. Ein Designer lässt dann am PC ein erstes Modell entstehen, welches dann in einem Prototypen realisiert wird. Dieser muss verschiedene Tests (z.B. den Schock-Dämpfungs-Stabilitätstest, wo die Stabilität im Verhältnis zur Dämpfung errechnet wird) durchlaufen. Sind diese erfolgreich werden die Schuhe dem Sportler übergeben und er kann der Firma eine Rückmeldung geben, wie er den Schuh findet. Daraufhin kann diese den Schuh weiter entwickeln und auf die Standard Fußform verändern. Diese wird aus ganz vielen vermessen Füßen berechnet und stellt den Anfang jeder Schuhentwicklung dar. Für genauere Informationen könnt ihr euch bei Bedarf dieses Video von dem Sportschuhhersteller Asics anschauen. (Asics; H. Schlarb: Visionen für den Sport)

Abb.15: Hier ist der Ablauf des „Athlete driven innovation process“ von Adidas nochmal bildlich dargestellt.




Kleine Biomechanische Veränderungen werden oft nicht bemerkt


Bei einem Test waren Läufer nicht im Stande, spezielle Verbesserungen im Fersenbereich wahrzunehmen, obwohl es biomechanisch bestätigte Verbesserungen gab. Daraus lässt sich schließen, dass der Mensch viele komplizierte Vorgänge und Kleinigkeiten nicht bemerkt, sondern nur das Gesamtpaket beurteilt. Jedoch sind viele kleine Veränderungen hochfunktionell und damit elementar. Trotzdem ist die Evaluation der Läufer von großer Bedeutung, da sie Ideen und Verbesserungen in den Entwicklungsprozess einbringen. (Milani, T.; Müller, C.; Sterzing, T.; Wächtler, T. , 2011)


verfasst von Felix Götz


Der Schuh

Grundaufbau eines Schuhs

Leisten :

Bestimmen den Aufbau des Laufschuhs und passen sich dem Fuß an. Werden je nach Land, Geschlecht oder Sportart unterschiedlich angefertigt.

Obermaterial :

Das Obermaterial besteht aus künstlichen Materialien wie Nylon, Kunstleder oder anderen synthetischen Stoffen (pflegeleichter). Im Obermaterial sind die verschiedenen Schnürungen eingebaut (Schnürsenkel oder siehe Beispiel Zoot Sports Ultra)

Sohlen :

Einlegesohle : Liegt über der Zwischensohle und gibt dem Läufer zusätzlichen Halt. Besteht aus EVA (Ethylen-Venyl-Acetat) oder einem EVA-Gemisch. Sie wird in den Schuh eingelegt und kann herausgenommen werden.
Zwischensohle/Mittelsohle : In der Zwischensohle werden bis zu zwei drittel der Dämpfung bewirkt. Die Zwischensohle oder auch Mittelsohle genannt, besteht auch aus unterschiedlichen Materialien wobei jeder Hersteller auf eigene Methoden setzt. (Nike (US-Raumfahrtbehörde) und Adidas (BASF) setzen auf eigene Innovationen)
Fußsohle : Die Fußsohle ist der Teil des Schuhs, der direkten Bodenkontakt hat. Die Fußsohle ist dem verschiedenen Böden angepasst. Es gibt Schuhe für Wald- oder Geländeläufer genauso wie es Schuhe für Leute gibt die es bevorzugen auf Asphalt zu laufen. Es gibt aber auch Sohlen die für jeden Untergrund gemacht sind. In der Außensohle befinden sich Kerben, die das Abrollen des Fußes erleichtern. Am hinteren Bereich befindet sich ein kleiner Absatz der das Abrollen unterstützt.

Fersenschale :

In der Fersenschale wird die Dämpfung geregelt. Sie schützt den Läufer vor Verletzungen. Eine Dämpfung besteht entweder aus verschiedenen Schaumstoffen, oder einem Gas- oder Gelkissen. Die federung darf aber nicht zu stark sein und alles dämpfe, da das schlecht für den läufer sein kann, da der Körper Belastungsreize braucht.

Abb.16: Aufbau des Laufschuhs


Ergänzende Innovationen

Vibram Five-Fingers: Modell Bikila


Abb.17: Vibram Five-Fingers: Modell Bikila

Der Name Bikila kommt von dem äthiopischen Marathonläufer Adebe Bikila, ein weltbekannter Barfußläufer. Professor Daniel Liebermann von der Harvard Universität in Cambridge untersuchte das Thema Natural Running. Dabei fand er heraus:

  1. dass Läufer von früher ihre Füße in unterschiedlichster Art aufsetzten. Meist mit Vorder- und Mittelfuß, was zu geringeren Aufprallkräften führte, da man mit dem lateralen Ballen des Fußes landete.
  2. weniger Verletzungen wie Läuferknie oder Fersenschmerzen.
  3. Barfuß tritt man automatisch mit dem Vorder- und Mittelfuß auf, wodurch andere Muskeln, wie die Muskulatur im Fußgewölbe trainiert werden.
  4. Sehnen und Knochen werden geschont.

Eigenschaften:

  1. besitzt eine anatomisch an den Fuß angepasste Außensohle mit einer „perfekten Dicke“ von 4mm.
  2. man spürt den Untergrund, wodurch man sicher mit dem Vorderfuß auftritt.
  3. Die Sohle besteht aus weichem Kunststoff und sorgt für nötigen Halt.
  4. Das Obermaterial und die Innensohle sorgen durch gute Belüftung und den Saugeffekt für trockene Füße.

Die Vibram Five-Finger bringen den Läufer der natürlichen Bewegung und der Bewegungsfreiheit in Knöchel, Fuß und Zeh näher. Außerdem wird das Gleichgewicht und die Agilität verbessert und die Wirbelsäule richtet sich besser auf, so dass der Läufer eine positivere Haltung bekommt.

Adidas Energy Boost


Abb.18: Adidas Energy Boost

Der Adidas Energy Boost ist für alle Läufer geeignet. Bei der Herstellung des Schuhs wird eine einzigartige Technik verwendet. Adidas und BASF, der größte Chemiekonzern weltweit, haben die Mittelsohle Boost entwickelt. Sie besteht aus 2500 Granulatkapseln, die zu einer Zwischensohle verschmolzen werden. Die Sohle fängt die Aufprallenergie ab und dämpft somit den Auftritt. Die Dämpfung schützt vor Belastungsschäden, außerdem dient sie zur Energierückgewinnung, wodurch bei gleichem Kraftaufwand auch ein stärkerer Abdruck und somit eine höhere Geschwindigkeit ermöglicht wird. Das geschieht, weil die aufgefangene Energie an den Läufer zurückgegeben wird. Das Obermaterial besteht aus der bekannten adidas techfit™. Das ist ein elastisches, atmungsaktives Mesh-Material, das sich der individuellen Fußform anpasst und wie eine zweite Haut sitzt. Außerdem besitzt der Schuh das Torsion System von adidas, welches eine leichte Stütze und ein Schutz für das Fußgewölbe ist und dem ganzen Fuß stabilisiert.

Zoot Sports Ultra Race 4.0


Abb.19: Zoot Sports Ultra Race 4.0

Der Ultra Race 4.0 von Zoot Sports ist ein Triathlon Schuh mit einer neuen Besonderheit. Der Schuh besitzt das geniale Boa-Verschlusssystem. Das Verschlusssystem:

  1. ermöglicht dem Athlet ein besonders schnelles An- und Ausziehen des Schuhs sowie eine Anpassung der Schnürrfestigkeit.
  2. wird mit Hilfe von 2 Rollen und dünnen Zügen aus Edelstahl verschnürt, ganz ohne Schnürsenkel oder Klettverschluss.
  3. So hat man eine einheitliche Verteilung der Schnürrkraft, und es werden Druckpunkte vermieden.
  4. hält jeder Witterung, Wasser, Eis, Schmutz aus.

Der Ultra Race 4.0 hat eine niedrigere Fersenlasche, die ein schnelles Ein und Aussteigen ermöglicht. Der Schuh besitzt ebenfalls die bareFit-Technologie die dem Athlet ermöglicht ohne Socken in die Schuhe zu schlüpfen. Das flexible Außenmaterial passt sich der Fußform an. Ein kleines Extra-Detail besitzt der Schuh auch noch. In der Sohle sind kleine Löcher, die Flüssigkeiten abfließen lassen.

Nike +


Abb.20: Nike + System

Mit dem System NikePlus (Nike+) setzt Nike einen revolutionären Fortschritt auch im Bereich Hobbyläufer. Das System besteht aus einem Chip und einem Programm. (Es kann noch Zusatzequipment erworben werden) Der Chip wird in den Schuh „implantiert“.(Siehe Abb.20) Das Programm zeigt alle Informationen an die der Chip sammelt und die für den Läufer relevant sind:

  1. Schritte werden gezählt
  2. Die Geschwindigkeit und Distanz werden ermittelt
  3. Informiert über Trainingsfortschritte, die man im Internet teilen kann

Diese Daten werden auf das für diesen Chip programmiertes Programm gesendet, zusammengefasst und ausgegeben. Man kann das Programm wie einen „Laufcoach“ betrachten und benutzen. Man kann verschiedene Ziele festlegen und mit dem Programm kontrollieren ob man seine Ziele optimal erreicht. Bequem und praktisch kann man das Programm auch als App auf Smartphones laden um die Trainingsfortschritte immer zu beobachten. Diese zusätzliche technische Errungenschaft soll den Läufer zum regelmäßigen Laufen motivieren.


verfasst von Niklas Biskamp


Was erwartet uns in der Zukunft?


Die Desigs der Schuhe ändern sich zwar auch von Modell zu Modell, doch das wirklich Interessante an neuen Entwicklungen sind die Techniken die dahinterstecken. Seit etwa zwei Jahren geht der trend zum „natürlichen Laufen“, deswegen setzen heutzutage alle Sprotschuhhersteller darn, die Schuhe Bewegungsfreundlicher und orthopädischer zu machen. Die Entwickler setzen daruaf, neue Lösungen für altbekannte Probleme zu finden. Bei den neuesten Innovationen setzen die Hersteller vor allem auf gute Dämpfungseigenschaften und Stabilität. Ein Ziel dabei ist es, das Auftreten beim Laufen auf den Mittel- und Vorderfuß zu Verlagern. Professor Gert-Peter Brüggemann, Professor für Biomechanik und Orthopädie der Sporthochschule Köln ist der Ansicht, dass die Schuhe in Zukunft mehr Fußfreiheit haben. Das heißt sie werden vorne ein wenig breiter, die Ferse werde abgerundet um die Wadenmuskulatur gegen ungünstige Hebelwirkungen beim Aufsetzen des Fußes zu schützen. Bei der Umsetzung und Entwicklung der Ideen für Laufschuhe fallen den Entwicklern immer neue Sachen ein. So hat Nike für das Modell Lunarlite Foam drei Jahre mit der US-Raumfahrtbehörde ein Zwischensohlenmaterial entwickelt. Wie in dem oben genannten Beispiel machte Adidas das gleiche mit dem weltgrößten Chemie-Konzern BASF. Diese Enwicklungen und Lösungen lasse den Gedanken für die Zukunft freien Lauf.


verfasst von Niklas Biskamp


Eigener Standpunkt & Fazit

Viele Sportler und besonders Freizeitsportler kaufen sich einfach irgendeinen Sportschuh, den sie im Laden sehen und schön finden.
Auch wenn sich der Schuh anfangs gut anfühlt, geht man mit dem falschen Schuhwerk für eine bestimmte Sportart ein Verletzungsrisiko ein, welches vermieden werden kann!

Um an dieser Stelle ein eigenes Erlebnis einzubringen:

Letztes Jahr (2012) nur wenige Tage vor der Sporteignungsprüfung an der TU Darmstadt, verletzte ich mich beim Training für eine meiner zu prüfenden Mannschaftssportart, Basketball.
Ohne mir viel dabei zu denken zog ich meine super bequemen Nike Free 3.0 an (Zur Errinnerung: Simuliert Barfußlaufen, wenig Halt und keine Stabilität an der Ferse) und legte mit ein paar Freunden los.
Nach einem Schritt aus der Drehung knickte ich mit dem rechten Fuß um, mein Fußgelenkt schwoll an und nach einer Ultraschalluntersuchung sagte man mir die Außenbänder seien gerissen und das Nike Free auch der falsche Schuh sei um Basketball zu spielen.

Das Fazit

Es gibt keinen perfekten Schuh, der in allen Sitationen allen Anforderungen optimal gerecht werden kann, auch wenn moderne Schuhe dem schon sehr nahe kommen können.
Durch voreiliges Kaufen irgendeines günstigen Schuhs, der nicht zu der angestrebten Sportart passt und vielleicht nur schön aussieht oder besonders bequem ist, tut man sich selbst, dem Körper und letzten Endes so auch der Brieftasche keinen Gefallen.



verfasst von Alexander Kirchhoff


Fragen

1. Erläutere grob die biomechanischen Abläufe (Fuß, Knie, Oberschenkel, Hüftgelenk) im Körper, während des Laufens.
2. Welche Fußformen gibt es und wie werden sie charakterisiert?
3. Wie läuft der Entwicklungsprozess einen Sportschuhs ab?

Quellen

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Milani, T.L., Kimmeskamp, S., Henning, E.M. (1997), Zusammenhang von biomechanischen Parametern und subjektiver Belastungswahrnehmung in Laufschuhen,

Zugriff: 31.05.2013 , http://www.zeitschrift-sportmedizin.de/fileadmin/externe_websites/ext.dzsm/content/archiv1997/Heft04/1997_04_BIOMECHANIK%20LAUFSCHUHE.pdf

Radovanovic, D. (2007), Gangarbeit: Gehen, Zugriff: 1.06.2013 , http://www.laufanalyse.ch/Gangarbeit%20ver%C3%B6ffentlicht.pdf
Ebmeyer, G. (2012), Natural Running: Der Laufschuh der Zukunft, Zugriff: 08.06.2013, http://www.fitforfun.de/sport/laufen/tid-3419/natural-running-der-laufschuh-der-zukunft_aid_11833.html
Ebmeyer, G. (2013), Laufschuhtest: Die besten neuen Laufschuhe!, Zugriff: 08.06.2013, http://www.fitforfun.de/sport/laufen/ausruestung/laufschuhtest/laufschuhtest-die-besten-neuen-laufschuhe_aid_8297.html
Engelhardt, M; Küster, H.-H.; Valderrabano, V. (2009), Fuß & Sprunggelenk und Sport: Empfehlungen von Sportarten aus orthopädischer und sportmedizinischer Sicht, Köln: Deutscher Ärzte-Verlag
Heidenfelder, J. (2010), Dissertation: „Entwicklung eines dynamischen Tests zur Prüfung der Rückfußdämpfung von Laufschuhen mittels biomechanischer Messmethoden“, Chemnitz: Technische Universität Chemnitz
Hottenrott, Prof.Dr. K., Der optimale Laufschuh , Zugriff: 08.06.2013, http://www.loges.de/sportwissen/der-optimale-laufschuh/
Kollmar, M. (2012), Lauftyp & Laufstil: Drei unterschiedliche Laufstile, Zugriff: 07.06.2013, http://www.joggen-online.de/anfaenger/lauftyp-laufstil.html
Lorenzen, K. (2011), Pronation oder Supination, Zugriff: 05.06.2013, http://www.runnersworld.de/gesundheit/pronation-oder-supination.174406.htm
Milani, T.; Müller, C.; Sterzing, T.; Wächtler, T. (2011), Shoe influence on actual and perceived ball handling performance in soccer.
Schlarb, H.(26.11.2012) Vortrag: Visionen für den Sport - Kann Technik den Sport verbessern?. Adidas AG.(http://moodleload.hrz.tu-darmstadt.de/FB03_IfS/Sportforum/2012/4-Schlarb/Sportforum_2012_11_26.html)
Hottenrott, Prof.Dr. K., Der optimale Laufschuh, Zugriff: 3.06.2013, http://www.loges.de/sportwissen/der-optimale-laufschuh/
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Gutknecht, B. (2013), Trends und Innovationen, Zugriff: 3.06.2013, http://www.br.de/radio/b5-aktuell/sendungen/das-fitnessmagazin/beitrags-archiv/laufschuhe-laeufer-100.html
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Bildquellen

Abb.1 http://www.planet-wissen.de/alltag_gesundheit/mode/schuhe/img/schuhe_chucks_mauritius.jpg
Abb.2 http://www.yeah-basketball.com/images/201305/goods_img/1980_P_1368588431686.JPG
Abb.3 http://2.bp.blogspot.com/-uEmuOyvIghY/TfgjtqHy-DI/AAAAAAAAACE/2CSzVIumld8/s1600/dorsal%2Bdiagram.jpg (Bearbeitet von Alexander Kirchhoff)
Abb.4 https://www.kenhub.com/static/images/101/content_M._quadriceps_femoris_NN_2.png
Abb.5 http://www.laufanalyse.ch/Gangarbeit%20ver%C3%B6ffentlicht.pdf
Abb.6 http://lyndseydesjardins.com/wp-content/uploads/2012/06/glutes.jpg
Abb.7: http://www.runnersworld.de/gesundheit/pronation-oder-supination.174406.htm
Abb.8: http://www.fitforfun.de/sport/laufen/ausruestung/laufschuhtest/laufschuhtest-die-besten-neuen-laufschuhe_aid_8297.html
Abb.9: http://www.fitforfun.de/sport/laufen/ausruestung/laufschuhtest/laufschuhtest-die-besten-neuen-laufschuhe_aid_8297.html
Abb.10: http://www.mizuno.eu/de/sports/running/products/footwear/men/road/40281/wave-nexus-7
Abb.11: http://www.laufschuhkauf.de/laufschuhtest/HW12_testneutral/Brooks_Glycerin_10_M_Aussenseite.jpg
Abb.12: http://www.fitforfun.de/sport/laufen/ausruestung/laufschuhtest/laufschuhtest-die-besten-neuen-laufschuhe_aid_8297.html
Abb.13: http://www.fitforfun.de/sport/laufen/tid-3419/natural-running-zurueck-zur-natur_aid_11835.html
Abb.14: http://www.asics.de/running/Wissen/schnuerhilfe-der-guide-zur-perfekten-schnuertechnik/
Abb.15: Heiko Schlarb, Adidas AG, Vortrag: Visionen für den Sport - Kann Technik den Sport verbessern?. 26.11.2012
Abb.16: http://www.wiener-sport.at/sites/default/files/field/image/laufschuh-aufbau.jpg
Abb.17: http://www.voycontigo.de/out/pictures/master/product/1/bikila_ls_13w3503_coppia_klein.jpg
Abb.18: http://www.teamsport-philipp.de/out/pictures/master/product/1/Adidas-Energy-Boost-Woman-schwarz-silber-gelb-1.jpg
Abb.19: http://ecx.images-amazon.com/images/I/61QoD36OrwL._SL1025_.jpg
Abb.20: http://blogs.smithsonianmag.com/ideas/files/2012/08/Nike-Blogphoto-innovations-575.jpg


Bewertung des Wiki-Moduls

Kategorie Biskamp Götz Kirchhoff Anmerkungen
Inhalt (max. 10) 7 Pkt 7 Pkt 6 Pkt Abgrenzung zu bestehendem, vorherigen Wiki, Schwerpunkte setzen, wichtige Inhalte hervorheben
Form (max. 5) 2 Pkt 3 Pkt 3 Pkt diverse Formfehler (vgl. Checkliste), Zitationen fehlen, Schreibfehler, mangelhafte Gliederung
Bonus (max. 2) 0 Pkt 1 Pkt 0 Pkt detaillierte Ausarbeitung
Einzelbewertung 9 Pkt 11 Pkt 9 Pkt 15 Punkte = 100%
Gesamtbewertung 29/45 Punkte = 64%
biomechanik/projekte/ss2013/laufschuh.txt · Zuletzt geändert: 28.12.2013 07:53 von Andre Seyfarth
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