WP1611 Wakeboarding

Modul-Icon waken.jpg
Titel Wakeboarding
Veranstaltung Proseminar Biomechanik
Autoren Schaper, Schwind, Franke, Kölbel
Bearbeitungsdauer 60 Minuten
Präsentationstermin 25.01.2017
Zuletzt geändert 07.02.2017 (finalisiert)

Einleitung

Trendsportart: Wakeboarding

Als Alternative oder Abwechslung zum Snowboarding oder Wasserskifahren gewinnt das Wakeboarden immer mehr an Berühmtheit und an begeisterten Sportlern. Schätzungen von Franz Kirsch, dem Herausgeber des Wasserski Magazins und langjähriger Kenner der deutschen Wasserski- und Wakeboardszene, besagen sogar, dass es in Deutschland mehr Wakeboarder (73%) als Wasserskifahrer (27%) gibt (Süß, 2005, S.8). So nutzen Snowboarder im Sommer die Möglichkeit, ihr Können zu erweitern, Wasserskiläufer können sich mal nur auf einem Brett probieren und auch Skateboardern bietet das Wakeboarden eine weitere Methode, ihre Tricks zu verbessern. Genauso bietet es sich Kitesurfern bei flauem Wind oder Wellenreitern bei wenig Wellen an, mit einem anderen Gerät im Wasser zu trainieren. (Süß, 2005, S. 1)

Aber auch Neulingen in den Board- bzw. Wassersportarten kann das Wakeboarden großen Spaß bringen, da die Landungen nicht so hart sind und man den Ehrgeiz entwickelt, eine Runde an der Seilbahn zu schaffen. Manch einer kann es mit genug Training und Durchhaltevermögen sogar bis in die Weltspitze schaffen.

Das Wakeboarding hat viele Anhänger, diese üben nicht unbedingt selbst den Sport aus, aber trotzdem empfinden sie ein Gemeinschaftsgefühl und stehen dahinter. Wakeboarding ist nicht nur eine Sportart, sondern ein eigener Lifestyle!

In diesem Wiki wollen wir euch zunächst erklären, was das Wakeboarden überhaupt ist und euch die Geschichte zur Entstehung dieser Trendsportart erzählen. Anschließend könnt ihr mehr über die Besonderheiten, verschiedenen Boardshapes, Tricks und Wettkämpfe erfahren. Als besonderes Highlight wollen wir euch die beeindruckende Biomechanik näher bringen, die hinter dem Wakeboarding steht. Abschließend zeigen wir Verbindungen zu verwandten Sportarten auf. Falls ihr einen Wakeboardbegriff nicht kennt, könnt ihr im Exkurs: „das Wakeboard-Alphabet“ die Erklärung nachschlagen.

verfasst von J. Schwind

Einführendes Beispiel


Video erstellt von L. Schaper



Was ist Wakeboarding?

Beim Wakeboarden wird der Sportler* von einem Boot oder einer Seilbahn über das Wasser gezogen. Der Sportler steht dabei auf einem ca. 1,50m langem und 50cm breitem Brett und ist durch Schlaufen oder feste Bindungen mit den Füßen damit verbunden.

Der Begriff „Wakeboarden“ oder „Waken“ ist eingedeutscht, eigentlich heißt es Wakeboarding. Das Wort „wake“ kommt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie „Kielwasser“ (Süß, 2005, S. 3). Durch das vorausfahrende Boot entstehen sogenannte Heckwellen, die der Wakeboarder zum Ausüben von Sprüngen und Tricks nutzt. Bei der Benutzung von Seilanlagen gibt es im Wasser installierte Hindernisse, über die der Sportler springen und zum Beispiel Salti oder andere Drehungen ausüben kann, ähnlich dem Skateboarden.

Das Wakeboarden wird oft auch mit dem Snowboarden verglichen, da sich die Bewegungen, Tricks sowie die Beinstellung sehr ähneln. Auch hier steht man seitlich zur Fahrtrichtung auf dem Brett mit einem Bein vorne. Ein Boot zieht den Wakeboarder mit einer Geschwindigkeit von ca. 35 km/h, die Seilanlage ist etwas langsamer mit ca. 28 km/h (EatSmarter, o.D.).

Sportlich gefordert wird beim Wakeboarding der ganze Körper: Durch das dauerhafte Greifen und Halten der Hantel werden Hand-, Unterarm-, Oberarm- und Schultermuskeln angestrengt. Auch die Beine und der Rumpf werden durch ein regelmäßiges Wakeboard-Training gestärkt. Ein erfolgreicher Wakeboarder braucht zusätzlich eine ausgeprägte Gleichgewichtsfähigkeit. (EatSmarter, o.D.)

*Es sind stets Personen männlichen und weiblichen Geschlechts gleichermaßen gemeint; aus Gründen der einfacheren Lesbarkeit wird im Folgenden nur die männliche Form verwendet.

verfasst von J. Schwind

Die Geschichte des Wakeboardings

Die Trendsportart Wakeboarden entstand in den 1980er Jahren in Kalifornien und dessen Beliebtheit breitet sich in den USA ähnlich rasant aus wie das Snowboarden hierzulande. Das Wakeboarden ist eine Mischung aus den Sportarten Wellenreiten, Snowboarden, Skaten und Wasserskifahren. (Kirsch, 2017)

Abb. 2: Der „Skurfer“

Die ursprüngliche Idee des Wakeboardens entstand zwischen 1965 und 1979 durch die Frustration der Surfer. In der Zeit, in der sie auf Wellen zum Surfen warteten, ließen sich die Surfer entweder von einem Motorboot oder von einem am Strand fahrenden Auto mit dem Surfbrett übers Wasser ziehen. Dieses Konzept des Wakeboardens wird auf den kalifornischen Surfer Tony Finn zurückgeführt. Zeitgleich kam Jimmy Redmon in einem anderen Teil der USA auf die gleiche Idee. (IWWF, 2017) Da allerdings die normalen Surfbretter für dieses Konzept zu lang waren, wurde 1984 der „Skurfer“ von Tony Finn ins Leben gerufen (siehe Abb. 2). Der „Skurfer„ war das erste wakeboardähnliche Sportgerät auf dem Markt. (Süß, 2005, S.14) Der „Skurfer“ ist eine Mischung aus Wasserski und Surfbrett mit Fußschlaufen (Kirsch, 2017). Da der „Skurfer“ wesentlich kleiner war als die damals üblichen Surfbretter, konnte man mit ihm einfacher und schneller Kurven fahren (Süß, 2005, S.15). Allerdings konnten nur wirklich taffe Sportler mit dem schweren „Skurfer“ umgehen (Kirsch, 2017). Das Besondere am Skurfer waren jedoch die Fußschlaufen, welche es ermöglichten, dass man die ersten Sprünge über die Heckwelle ausführen konnte (Süß, 2005, S.15).

Abb. 3: Vergleich „Skurfer“ und „Hyperlite“

Die eigentliche Geburtsstunde des Wakeboardens war 1990, als Herb O`Brien das „Hyperlite“ auf den Markt brachte. Herb O`Brien besaß eine Wasserski-Firma und entwickelte als Erster den Prototypen des Wakeboards. Der „Hyperlite“ war im Vergleich zum „Skurfer“ sehr flach und wies ein sehr kleines Volumen auf (siehe Abb. 3). Durch diese Bauweise des Boards war der „Hyperlite“ viel einfacher und besser zu kontrollieren als der „Skurfer“. (Kirsch, 2017)

Die neue Bauweise erlaubte es erst, dass sich das Wakeboarden sportlich weiterentwickeln konnte (Süß, 2005, S.17). Im Laufe der Jahre wurde der „Hyperlite“ so weiterentwickelt, dass ein symmetrisches Twin-Tip Board mit Finnen unter beiden Brettenden entstand. Die neuen Generationen des Wakeboards ähnelten nun immer mehr einem Freestyle-Snowboard als einem Surfbrett. (Kirsch, 2017) Durch die neuen Entwicklungen des Boards waren nun immer höhere und radikalere Sprünge möglich (Süß, 2005, S.17).

Jimmy Redmon, der auch als „Guru„ des Wakeboardens bezeichnet wird, gründete 1990 die World Wake Association (WWA) in Florida (Kirsch, 2017). Durch die WWA konnten sich nun auch die Wakeboarder außerhalb der Wasserskiverbandstrukturen organisieren (Süß, 2005, S.17). Durch die Gründung der „Pro Wakeboard Serie“ durch die Sportpromotion-Firma World Sports & Marketing, wurde das Wakeboarden 1992 als offizielle Sportart gekürt. Seitdem wurden immer mehr und neue Wettkämpfe ins Leben gerufen, sodass heutzutage die Profi-Wakeboarder auf der ganzen Welt an Wakeboard-Wettkämpfen, wie zum Beispiel den World Wakeboard Championships, teilnehmen können. (Kirsch, 2017)

In Europa machte die Sportart Wakeboarden erstmals in den 1980er Jahren in Frankreich seine Erfahrungen. Französische Surfer und Snowboarder nutzen hierfür die Flüsse zum Wakeboardfahren. Seitdem verbreitet sich die Sportart rasant weltweit und erfreut viele Menschen mit Events an exotischen Stellen in der ganzen Welt. (IWWF, 2017)

Ähnlich zum Snowboarden und Skaten veränderte sich auch das Wakeboarden über die Jahre durch die Einführung von „Obstacles“ in Form von Sliders, Boxen, Kickers, Pipes und Funboxen, wodurch neue Elemente und neue Dimensionen des Wakeboarden entstanden (IWWF, 2017).

verfasst von L. Schaper

Wissenswertes über das Wakeboarding

Im folgenden Abschnitt gehen wir genauer auf das Wakeboard und dessen Eigenschaften, die Sportstätten, den Start an der Seilbahnanlange und die Haltung beim Fahren ein.

Das Wakeboard

Abb. 4: Das Wakeboard
Abb. 5: Die Base des Wakeboards

Beim Wakeboard wird das Bug als Nose bzw. Tip und das Heck als Tail bezeichnet. Das heutige Wakeboard ist das Twin-Tip Board, welches symmetrisch aufgebaut ist, d.h. sowohl Nose als auch Tail sind gleich. Unter dem Board können Finnen angebracht sein, welche einem mehr Kontrolle über das Board geben und somit einfacher zu fahren ist. Über Obstacles darf man jedoch nur ohne Finnen fahren. Die Unterseite des Wakeboards nennt man Base (siehe Abb. 5). Auf der Oberseite des Boards sind die Bindungen verankert. Es gibt verschiedene Arten von Bindungen, die darüber entscheiden, wie viel Kontrolle man über das Wakeboard hat. Die verschiedenen Bindungsarten werden je nach Könnensstand eingesetzt. Für Anfänger sind vor allem die Sandalenbindungen geeignet, welche schnell und einfach an- und auszuziehen sind. Profiwakeboarder hingegen benutzen Boot-Bindungen, welche komplett geschlossen sind. Boot-Bindungen geben dem Sportler mehr Kontrolle über das Wakeboard und den bestmöglichen Halt bei hohen Sprüngen. Die Frontside-Kante ist die Zehen-Kante und die Backside-Kante ist die Fersen-Kante. (Kirsch, 2017)




verfasst von L. Schaper

Geometrie und Eigenschaften des Boards

Betrachtet man die Wakeboards aus der Vogelperspektive, sieht man kaum einen Unterschied in der Formgebung. Doch es gibt verschiedene Details, die für die Formgebung (Shape) und die daraus resultierenden Fahreigenschaften einen einflussreichen Bestandteil haben. Diese Details werden im folgenden Abschnitt näher erklärt und bestehen aus der Kantenform, dem Kern, der Outline, des Rockers sowie der Base. (Hala, 2016)

Umriss / Outline

Den Umriss in der Vogelperspektive bezeichnet man auch als Outline. In der Anfangszeit gab es noch Boards, die nur in eine Richtung zu fahren waren, sogenannte Directionals, heute sieht man in beide Richtungen fahrbare, sogenannte Twin-Tip Wakeboards. Ist das Board eher etwas breiter bzw. runder an den Seiten, desto drehfreudiger ist es. Einfacher zu handelnde Boards, die praktisch wie auf Schienen fahren, sind meist geradlinig gehalten. Anfängern ohne Vorkenntnisse wird empfohlen, solch ein Board zu fahren. (Hala, 2016) „Hersteller geben normal die max. Breite (width) an, ist dieser Wert bei gleicher Länge größer, ist es normalerweise das bauchigere und drehfreudigere Wakeboard“ (Hala, 2016).

Abb. 5: Umriss / Outline

An den einzelnen Ecken des Boards kann man bei bestimmter Formgebung weitere Eigenschaften bestimmen. So geben Ecken, die eher im rechten Winkel gehalten sind, mehr Kantenhalt und Spurtreue. Um engere Radien zu fahren und das Board agiler zu machen, werden die Ecken des Boards sehr rund gehalten. Bei Mischformen versucht man Spurtreue und Agilität zu vereinen. (Hala, 2016) „Einmal versucht man über 2 Knicke den rechten Winkel zu entschärfen, der andere Weg ist es den Knick flacher zu halten und somit entsteht in der Mitte noch eine Spitze“ (Hala, 2016). Die spitze Variante dieser Hybridform trägt dazu bei, dass das Wasser beim Aufkommen gespaltet wird. Es verdrängt das Wasser, ähnlich wie bei einem Schiff der Bug, wobei die Landung nicht so hart ist und die Energie an die Seiten verteilt wird. Die doppelt geknickte Mischform verspricht wiederum auf Obstacles/Features im Press auf Nose und Tail eine vorteilhaftere Kontrolle. (Hala, 2016)

Abb. 6: Form der Ecken

Die Wakeboarder, die schon etwas länger dabei sind, sieht man eher auf agileren Wakeboards, mit denen man verschiedene Sprünge und Moves besser ausführen kann. Anfänger hingegen nehmen besser die rechtwinkligen und schmaleren Boards, da diese fehlerverzeihend sind. (Hala, 2016) „Aber in der Summe ist dies nur ein Merkmal von vielen, denn es gibt noch wichtigere Eigenschaften, die viel mehr Einfluss haben„ (Hala, 2016).

<spoiler | Exkurs „Kante“> „Es gibt unterschiedliche Kanten. Viele achten gar nicht darauf oder sehen eh nur die aktuell (Stand 2015) von allen beworbene 90 Grad Kante oder (ABS/PU) Sidewall. Dabei gibt es grundsätzlich drei wesentliche Kantenformen.“ (Hala, 2016)

Abb. 7: Kante

„Die spitz zulaufenden Kanten sind sehr aggressiv und wenig fehlerverzeihend, dafür geben sie gute Kontrolle auf der Kante. Die eher runden bzw. hochgezogenen Kanten sind sehr fehlerverzeihend und schnell, dafür hat man jedoch weniger Kontrolle auf der Kante. Ziemlich neu sind die eckigen Kanten mit Seitenwand (sidewall), diese wurden vor allem entwickelt, um das Wakeboard im Park beim Befahren von Rampen und Co. vor Stößen zu schützen. Diese Sidewalls sind in der Regel nämlich aus ABS oder PU Kunststoff und können als eine Art Kantenschutz verstanden werden. Leider nicht im Anfänger und Einsteiger Bereich zu finden. Die Sidewall hat jedoch den Nachteil, dass sie eine Angriffsstelle für die aufgetragen Grind-Base ist. Natürlich ist die Kante auch wieder nur ein kleiner Bestandteil des Gesamtkonzeptes, dennoch hat diese eben auch ihren Einfluss auf das Fahrverhalten.“ (Hala, 2016) </spoiler> <spoiler | Exkurs „Kern“> „Der Wakeboard Kern ist das Herzstück eines jeden Wakeboards. Leider sieht man eigentlich nichts davon und muss sich auf die Herstellerangaben verlassen. Grundsätzlich reden wir jedoch von 3 verschiedenen Bauweisen. Der wohl ursprünglichste Kern ist der Schaumkern. Eigentlich genau so alt ist der Holzkern, nur zwischendurch in Vergessenheit geraten und erlebt seit ein paar Jahren eine wahre Renaissance. Noch vor dieser Holzkern-Renaissance und immer brandaktuell entstand der Hybridkern. Bei allen 3 Methoden wird natürlich noch Epoxydharz und Fieberglas verbaut.“ (Hala, 2016)

Schaumkern
„Beim Schaumkern wird im wesentlichen Schaum, normal PU oder PVC, in eine (Wakeboard-) Form unter Druck geblasen. Dabei ist der PVC Schaum nur in sehr sehr günstigen Wakeboards zu finden, da reden wir jedoch nicht von Cable tauglichen Boards, sondern wirklich Billigboards, die für Kinder zum Cruisen hinter dem Boot taugen. Für stabile Wakeboards wird PU Schaum verwendet. Diese Wakeboards sind in der Regel starr und man findet PU Kerne in fast allen Einsteigerwakeboards, sei es als reiner Schaumkern oder als hochwertiger Hybridkern. Wakeboards mit Schaumkern sind günstig zu produzieren, die Technologie ist seit Jahrzenten schon aus dem Wasserski bekannt und hat sich auch bewährt. Für Einsteiger im Cablepark sind diese Boards anfangs absolut ausreichend und schonen auch den Geldbeutel. Die Dämpfung ist gut, man kann genügend Druck auf der Kante erzeugen und die Wakeboards haben durch die Lufteinschlüsse auch guten Auftrieb. Auch am Boot spricht für einen Einsteiger nichts gegen ein Wakeboard mit Schaumkern.“ (Hala, 2016)

Vollholzkern
„Bei den Vollholzkernen ist es dann jedoch anders, hier werden tatsächlich die Formen zuvor auf einer CNC Fräse vorbereitet. Am Ende müssen diese Halbwerkzeuge dann aber trotzdem in die Form und werden dort ebenfalls mit Harz und Fieberglas unter Druck in Form gebracht. Wakeboards mit Vollholzkern gab es tatsächlich schon sehr früh, jedoch waren die einem Surfboard ähnlicher als einem heutigen Twin-Tip Wakeboard. Da die Grundform des Holzes in einer CNC Fräse vorbereitet werden muss und dann anschließend immer noch die Pressform von Nöten ist, sind auch diese Wakeboards nicht günstig. Man kann hier günstig produzieren, aber dann gibt es sicher keine ausgeprägten Channels, denn mehr als 0,5 mm kann die Pressform das Holz nicht quetschen. Wer also ein Wakeboard mit Holzkern und ausgeprägten Channels sucht, benötigt demensprechend einen Vollholzkern bei dem auch das Unterschiff entsprechend gefräst wird. Da landen wir gleich beim Preis der Hybridboards. Vollholzkerne sind in der Regel sehr stabil, gar keine Frage. Die Eigenschaften aus einem Sportgerät herauskitzeln kann man sicher mit dem Hybridkern besser. Dennoch bleibt abzuwarten, was der eine oder andere sich noch einfallen lässt, denn es gibt so viele verschiedene Hölzer auf dem Markt. Jedoch benutzen alle in der Regel das gleiche Holz, den chinesischen Blauglockenbaum – eine Bambusart.“ (Hala, 2016)

Hybridkern
„Damit kommen wir zu der Weiterentwicklung, dem Hybridkern. Viele denken, die biegsamen Flex-Wakeboards kommen von der Holzbauweise. Weit gefehlt – Hybridkerne sind in der Regel eine Mischung aus verschiedenen Materialien. Dabei spielt PU Schaum mit Flexibilität eine große Rolle, denn der Flex kommt eben nicht zwingend aus Holzkernen. Verstärkt werden diese flexiblen Schaumkerne dann zumeist mit Holz. Jedoch werden auch ABS Kunststoff oder Carbon verwendet. Je nach Bedarf eben mehr oder weniger von den verschiedenen Werkstoffen, jedoch sind Schaum und Holz größtenteils die Basis. Das Verfahren ist immer noch das gleiche, die Materialien sind immer noch in einer Form, wo zuletzt Schaum unter Druck eingeblasen wird. Wakeboards mit Hybridkern sind immer Fortgeschrittene- oder Profi-Wakeboards. Ziel ist es durch verschiedene Materialien unterschiedliche Eigenschaften zu erzeugen. So kann ein ABS Kunststoff Stab oder ein Holzstab der länge nach im Board dessen Flexibilität verringern und gleichzeitig die Bruchfestigkeit erhöhen. Möchte man die Flexibilität nur an bestimmten Stellen haben und z.B. zwischen den Bindungen eher starr, dann kann man dort Carbon einlegen. Hier wird mit den verschiedensten Variationen gearbeitet, somit ergibt sich eine große Vielfalt an Eigenschaften. Hybridkerne sind die wohl häufigste Bauweise im Wakeboardsport.“ (Hala, 2016)

„Alle drei Kerne haben eins gemeinsam, Fieberglas umhüllt sie. Hier gibt es weiteren Spielraum die Biegsamkeit und Haltbarkeit zu beeinflussen. Fieberglas bzw. dessen Fasern kann in verschiedene Richtungen gelegt werden, ja auch über Kreuz. Hierdurch kann eben Biegung und Haltbarkeit beeinflusst werden. Was wiederum nicht möglich ist, ein Wakeboard zu bauen, welches ewig hält.“ (Hala, 2016)
</spoiler>

Rocker

Wenn man über den sogenannte „Rocker“ spricht, meint man die in Fahrtrichtung blickende vordere und hintere Aufbiegung des Boards, welche eine wesentlichen Einfluss auf das Fahrverhalten hat. Zu den Grundformen gehören der Continuous und der 3-Stage Rocker. Mischformen sind die Hybrid-, Blend- und progressive 5-Stage-Rocker, sowie der neuere Camber Rocker. (Hala, 2016)

Abb. 8: Rocker



Continuous Rocker

Abb. 9: Continuous Rocker

Für leicht fortgeschrittene Fahrer bietet sich die fehlerverzeihende, aber etwas schwerer auf der Kante zu kontrollierende Continuous Rocker-Form an, welche schnelle und agile Eigenschaften für das Board mitbringt. Diese Form entstand aus dem früheren „Teller“ der sehr drehfreudig war und dem „Monoski“, der sehr schmal war und mit viel Kontrolle und hoher Geschwindigkeit gefahren werden konnte. (Hala, 2016) „Der Continuous Rocker ist eben wie ein Kreisel mit nur einem kleinen Auflagepunkt um den es sich dreht„ (Hala, 2016).

Hybrid Rocker

Abb. 10: Hybrid/Blend Rocker

Hier wurden die besten Eigenschaften aus den Grundformen des Continuous und 3-Stage Rockers in einen sogenannten Hybrid- bzw. Blend- oder progressive 5-Stage Rocker vereint und machen einen großen Anteil am Wakeboardmarkt aus. (Hala, 2016) „Es benötigt jedoch sehr viel Können und Fahrgefühl, die unterschiedlichen Mischformen zu erkennen und tatsächlich zu spüren, da es ja nur einen Bestandteil der Fahreigenschaften beeinflusst.“ (Hala, 2016)

3-Stage Rocker

Abb. 11: 3-Stage Rocker

Wer ein langsameres Board fahren möchte, ist mit dem 3-Stage Rocker gut bedient. Ein Abbremsen kommt bei dieser Form zu Stande, da die Boardfläche der ersten Stage das Wasser vor sich herschiebt und nicht stromlinienförmig zerteilt. Dies trägt auch dazu bei, dass das Board weniger fehlerverzeihend ist. Stellt man jedoch das Board auf die Kante wird dieses aggressiver, wobei die effektive Kante im Wasser hier kürzer ist. Trifft die erste Stage auf eine Welle, erfährt das Board einen zusätzlichen Impuls, der für einen extra Pop sorgt. Der größere Wiederstand an der Welle sorgt für mehr Aggressivität und lässt den Fahrer mit dieser Form höher abspringen. (Hala, 2016)

Camber Rocker

Abb. 12: Camber Rocker

Ein Exot der aktuell nur bei Profis am Boot zu sehen ist, ist der sogenannte „Camber Rocker“. Diese Form zeigt eine neue Generation (Stand 2015) von Boards, doch ob diese sich etabliert und/oder weiterentwickelt, ist noch ungewiss. (Hala, 2016)

Da überwiegend Boards aus den USA kommen, werden Maße in Inch (Zoll) angegeben (1 inch = 2,56 cm). Liegt das Board auf dem Boden auf, kann man hier den Abstand, die sogenannte Rockergröße, vom Boden zur Spitze des Boards abmessen. (Hala, 2016)

Abb. 13: Rocker Maß

„Faustregel, je höher der Rocker, desto langsamer ist das Wakeboard. Als Anfänger sollte man sich also in Richtung Continuous Rocker oder die Mischformen (speziell Hybrid und Blend) halten, beides funktioniert dann auch richtig gut für den Einsteiger. Die Maße zu vergleichen bringt dem Einsteiger eher wenig, denn viel Wissen und Erfahrung wird benötigt, um diesen Werten etwas abzugewinnen.“ (Hala, 2016)

Base (Unterschiff)

Das Unterschiff, also die zum Wasser zeigenden Seite des Boards, hat neben den Kanälen (Channels) verschiedene Formen wie V- und Flat-Base, konkave und konvexe Flächen sowie Mischformen. Beschichtet ist das Unterschiff mit der sogenannten Grind-Base, was nur am Cable Sinn macht. Am Boot hingegen machen Finnen wieder Sinn.

Abb. 14: Base

Rocker und Outline (Form aus der Vogelperspektive) sowie die verschiedenen Formen am Unterschiff, geben schier unendliche Möglichkeiten in der Gestaltung eines Boards. Das Fahrverhalten verändert sich hierbei, sobald man eines dieser Bestandteile ändert. In der nebenstehenden Abbildung sind diese einzeln dargestellt. (Hala, 2016)

Finnen
Die Finnen stabilisieren das Board und geben ihm ähnlich wie bei den Channels eine sehr starke Führung. Würde man die Eisenbahn ohne Schienen fahren lassen, würde es sich ähnlich verhalten, wie wenn man die Finnen weglassen würde – ein einziges Hin- und Herschlingern. Hier ist Kontrolleinbuße zu verzeichnen, was aber manchmal auch gewollt ist. Zum einen gibt es Finnen, die einmodelliert sind (moded-in), das heißt dann auch mehr Platzverbrauch beim Transport, und es gibt Finnen, die geschraubt sind, sprich abnehm-, austausch- und veränderbar. Schier unendliche Möglichkeiten gestalten sich für diese Finnen in Form, Größe und auch des Materials. (Hala, 2016) „Fast alle Wakeboard-Finnen haben eine Tropfenform, symmetrische Finnen sind dagegen nur selten zu finden. Dabei zeigt der spitzere Teil der Finne in Richtung Wakeboardmitte. Da ein Wakeboard symmetrisch ist, sind an den Enden immer die gleiche Anzahl an Finnen“ (Hala, 2016). Am Cable werden kaum noch Finnen gefahren, da diese, wenn man über Obstacles fahren möchte, ungeeignet sind. Doch wer am Boot hängt, sollte auf Finnen nicht verzichten. (Hala, 2016)

Channels
An der zum Wasser zeigenden Seite des Boards geben sogenannten Channels eine gewisse Führung, welche nicht so stark ausgeprägt ist wie die von Finnen. Nehmen wir ein Beispiel aus der Natur: Wenn an einem Bachlauf die Böschung (Ufer) bewachsen ist, incl. Steinen, entstehen Turbulenzen, ist dagegen die Böschung glatt, fließt das Wasser mit laminarer Strömung und gibt dem Wasser eine Richtung, was auch die Aufgabe der Channels ist. Sie verlaufen durchgängig von vorn bis hinten am Board. Die Stärke der Führung der Channels ist abhängig von der Tiefe. Je tiefer diese im Board eingelassen sind, desto mehr Führung geben diese. Wird das Board auf die Kante gestellt, sorgen Channels in Kantennähe für den Kantenhalt. Ein schlingerndes und drehfreudiges Board erkennt man daran, dass es keine Channels besitzt, dies ist dann auch schwerer zu kontrollieren und sollte eher von fortgeschrittenen Fahrern genutzt werden. (Hala, 2016)


verfasst von B. Kölbel


Profile

Es gibt viele verschiedene Grundprofile, die auch miteinander kombiniert wiederrum neue Profile ergeben. Beispielsweise hat ein Wakeboard eine plane Mitte und an den Enden ist es konvex oder v-förmig. Diese Profile sind dann sogenannten Mischformen. In den folgenden Abschnitten werden jedoch die Grundprofile und deren Funktionen beschrieben. (Hala, 2016)


Plan

Bei einem planen Unterschiff hat das Wakeboard einen flachen und geraden Boden. Es liegt überall gleichmäßig auf und weist keine Biegungen auf. So wird das Wasser nicht in eine Strömungsrichtung gelenkt. Der Wakeboarder kann mit dem Board quer oder längs über das Wasser fahren und merkt keinen Unterschied. Auch wird behauptet, dass dieses Grundprofil vorteilhaft für das Fahren über Obstacles ist. Allerdings ist durch die Physik begründet, dass man mit mehr Fläche auch umso mehr Reibung hat. (Hala, 2016)


Konkav

Bei einer konkaven Base hat der Sportler mehr Führung über das Board. Hier strömt das Wasser nur längs der Fahrtrichtung unter dem Board durch. Durch die spitzen Kanten wird das Wakeboard sehr aggressiv und der Wakeboarder würde sich schnell „verkanten“. Dies ist auch der Grund dafür, dass es keine Wakeboards gibt, die ausschließlich konkav geformt sind. Die konkave Form findet man also nur an den Enden (Nose und Tail). Es gibt viele Wakeboards, bei denen die konkave Form trichterförmig verläuft, zum Beispiel beim doppel-konkaven Trichter (siehe Abb. 14 oben). Die Auswirkungen der trichterförmigen, konkaven Form sind Folgende: Das Wasser an den Seiten strömt wie bei einem planen Board, im Trichter allerdings hat es eine veränderte Strömungsgeschwindigkeit, so wird das Wakeboard in Fahrtrichtung ausgerichtet. Das Wakeboard bleibt besser in der Spur, wenn der Unterschied zwischen der äußeren und inneren Strömungsgeschwindigkeit sehr groß ist.
Dieses Grundprofil wurde für das Fahren hinter dem Boot entwickelt. An der Seilbahn hat man einen zusätzlichen Vorteil durch die konkave Form: auf runden Obstacles rutscht man eher selten ab. Allerdings hat es auch Nachteile: Die Drehfreudigkeit und Wendigkeit auf dem Wasser ist geringer. (Hala, 2016)


Konvex

Das konvexe Unterschiff verhält sich im Gegensatz zum konkaven ganz unterschiedlich. Bei einem der Länge nach bauchigen Wakeboard (siehe Abb. 14), ist das Fahrgefühl ein anderes: Das Wakeboard verzeiht Fehler und es ist agiler und wendiger. Durch den Rocker und das konvexe Unterschiff ist es in zwei Richtungen aufgebogen, so kann sich der Sportler auch bei fehlerhaftem Fahren nur schwer verkanten. Das Board liegt nur wenig auf dem Wasser auf und ist dadurch spielerisch und drehfreudig, allerdings ist es dadurch auch schwerer zu kontrollieren. Dafür gibt es dann wieder die Channels oder Finnen, die das Board stabiler für den Wakeboarder machen.
Durch die runde Form des Unterschiffs ist die Fläche beim Wasserkontakt bei der Landung nach einem Sprung kleiner, das Board taucht langsamer in das Wasser ein. Dies ist ein großer Vorteil von konvexen Bases, da die Landung bei Sprüngen oder Tricks weicher wird.
Einsteiger-Boards und andere „Cable-Boards“ haben oft ein konvexes Unterschiff, da sie eine fehlerverzeihende und spielerische Fahrweise aufweisen. Es gibt natürlich auch „Boot-Wakeboarder“, die mit dieser Unterschiff-Art fahren. (Hala, 2016)


V-Base

„Die V-Base heißt wie sie ist und beschreibt ein „V“ ähnlich dem Bug eines Schiffes„ (Hala, 2016). Diese Form wurde eigentlich für das „Boots-Wakeboard“ erfunden. Ein wichtiger Vorteil dieses Profils ist die weichere Landung, wie auch beim konvexen Profil. Das Wasser wird gleichmäßig verteilt und gespalten und das Board taucht deshalb gleichmäßig ins Wasser ein. Dieses Phänomen kann man auch gut bei einem Schiff beobachten, der Schiffsbug spaltet das Wasser und das Schiff gleitet sanft über das Wasser, da es weniger Widerstand erzeugt. Aus diesem Grund kann man mit Wakeboards mit einer V-Base hohe Geschwindigkeiten erreichen. Bei der V-Base sind sogar mittige oder unsaubere Landungen weich, da die Wölbung der Unterseite durchgängig ist. V-Base-Boards liegen mit ihren Eigenschaften in der Mitte zwischen konvexen und konkaven Boards: sie sind nicht ganz so aggressiv wie konkave Boards, aber auch nicht so spielerisch wie konvexe Wakeboards.
Eigentlich bietet diese Form ein gutes Mittel aus den verschiedenen Eigenschaften, sie ist aber am Cable nicht so sehr verbreitet. Dies liegt womöglich daran, dass die Mehrheit der Obstacles eine plane Oberfläche haben und durch die V-Form kippelt das Board stark, wenn der Boarder sein Gewicht verlagert. Wenn er allerdings sein Fahrverhalten daran anpasst, kann man auch am Cable gut damit fahren. Am Boot kommt diese Bauweise häufiger vor. (Hala, 2016)

verfasst von J. Schwind



Welche Boardlänge benötigt man?

Es verhält sich ähnlich wie bei Schuhen oder Kleidungsstücken - jeder Hersteller hat seine eigenen Größentabellen für die Boards. Doch Herr Ralf Hala, der über 20 Jahre Know-How in diesem Bereich besitzt, hat eine einheitliche markenunhabhängige Größentabelle für Männer und Frauen erstellt, die jeden Rider anspricht.


verfasst von B. Kölbel

Die Sportstätten

Zum Wakeboarden gibt es zwei verschiedene Arten von Sportstätten. Die ursprüngliche Methode des Wakeboardens bestand daraus, sich vom Boot ziehen zu lassen. Die neuere Variante des Wakeboardens ist es, an einem Cable zu fahren und sich dort von einer Seilbahn ziehen zu lassen. (Kirsch, 2017) Im Folgenden wird genauer auf die zwei verschiedenen Arten der Sportstätten eingegangen.

Boot

„In den USA, wo das […] Wakeboarden entstanden ist, werden fast ausschließlich Motorboote als Zugeinrichtung benutzt“ (Süß, 2005, S.9). Für das Wakeboarden hinter dem Boot eigenen sich fast alle Motorboote, die ein Zugseil einhängen können. Am besten kann man jedoch mit speziell entwickelten Wasserski- oder Wakeboardbooten gezogen werden. Die ersten Wakeboardboote gibt es seit 1997, welche eine veränderte Rumpfform aufweisen, wodurch größere Wellen erzeugt werden können. (Süß, 2005, S.10)

Seilbahn

Das Wakeboarden an einer Seilbahn ist erst durch die Erfindung von Bruno Rixen in den 1960er Jahren möglich. Der deutsche Ingenieur wollte eine umweltfreundlichere und preisgünstigere Variante zum Wasserskifahren hinter dem Boot entwickeln. Eine Seilbahn hat eine Länge von 300 bis 1500 Metern und kann von der Geschwindigkeit zwischen 20 und 58 km/h geregelt werden. Es gibt zwei verschiedene Arten von Seilbahnen. Zum Einen gibt es Full Size Cable, welche aus fünf oder sechs Masten bestehen. Zum Anderen gibt es System 2.0 Anlagen, welche nur aus zwei Masten gebaut werden. (Süß, 2005, S.11-12) Im folgenden Video sind zwei Full Size Cable zu sehen, welche verschiedene Zugrichtungen aufweisen.

Video erstellt von L. Schaper

Die aktuelle Situation in Deutschland

Das Wakeboarden ist in Deutschland eine echte Sommeralternative zum Snowboarden. Mit 82 Anlagen von 270 weltweit bietet Deutschland paradiesische Gegebenheiten zum Wakeboarden (siehe Abb. 16). Während die USA das Mutterland des Wakeboardens hinter dem Boot ist, hat sich Deutschland mit seiner Vielzahl an Anlagen fürs Wakeboarden gegenüber den anderen Ländern profiliert. So wird Deutschland auch als Heimat des Cable-Wakeboardens bezeichnet. (Kirsch, 2008, S. 179)

Abb. 16: Seilbahnen in Deutschland

Der Start

Beim Wakeboarden gibt es verschiedene Möglichkeiten zum Starten. Im Folgenden sind die häufigsten Arten des Starts an der Seilbahn aufgeführt.

Wasserstart

Beim Wasserstart startet man mit dem Board quer zum Körper. Dabei winkelt man die Beine so weit wie möglich an. Kurz bevor der Zug kommt drückt man das Heck des Boards ins Wasser und spannt die Beine fest an, sodass man sich aus dem Wasser ziehen lassen kann. (Kirsch, 2017)

Video erstellt von L. Schaper

Sitzstart

Beim Sitzstart setzt man sich mit dem Hinterteil auf die Bank des Stegs. Dabei ist vor allem die Wahl des Platzes auf der Bank entscheidend. Hierbei sollte man darauf achten, dass man ungefähr in der Mitte der Bank sitzt, sodass die Leine noch keine Spannung hat. Die Berührungsfläche vom Hinterteil auf dem Steg sollte dabei relativ klein sein. Das Board setzt man so auf die Wasseroberfläche auf, dass die Nose so weit wie möglich in Fahrtrichtung zeigt. Die Nose des Boards sollte dabei nicht im Wasser liegen. Den Oberkörper lehnt man zurück und spannt den kompletten Oberkörper an. Durch den Zug der Seilbahn lässt man sich vom Steg ziehen und zieht dabei die Hüfte zur Hantel. (Kirsch, 2017)

Video erstellt von L. Schaper

Start im Stehen: Mattenrutschstart

Beim Mattenrutschstart stellt sich der Wakeboarder auf die Startmatte. Dabei stellt sich der Wakeboarder so auf die Matte, dass die Leine leicht durchhängt und das Board gerade auf der Matte auf dem Steg steht. Vor dem Start geht der Wakeboarder tief in die Knie um seinen Körperschwerpunkt nach unten zu verlagern. Insgesamt nimmt der Sportler eine sehr tiefe Körperposition ein, um sich in dieser auf das Wasser ziehen zu lassen. Während des Starts zieht der Sportler dann die Hantel zur vorderen Hüfte. Auf dem Wasser kann der Wakeboarder dann bei sicherer Fahrt die tiefe Körperposition verlassen und die eigentliche Haltung auf dem Wakeboard einnehmen. (Süß, 2005, S.63)

Video erstellt von L. Schaper

Sprungstart

Beim Sprungstart stellt sich der Wakeboarder parallel mit dem Board auf die Bank des Stegs, wodurch der Wakeboarder quer zur Fahrtrichtung ausgerichtet ist. Kurz vor dem Start geht der Sportler in die Knie, zieht die Hantel zur Hüfte und richtet den Oberkörper auf. Sobald die Leine Zug bekommt, springt der Sportler leicht nach vorne. Dabei wird die vordere Hüfte zur Hantel geschoben, wodurch sich das Board um 90° in Fahrtrichtung dreht. Auf dem Wasser angekommen, muss der Sportler wieder in die Knie gehen, um den Sprung abzufedern. Für den Sprungstart ist vor allem eine gute Reaktionsfähigkeit notwendig. (Süß, 2005, S.60)

Video erstellt von L. Schaper

Die Haltung

Abb. 17: Die Haltung auf dem Wakeboard

Die Hantel wird mit beiden Händen von oben festgehalten und die Arme sollten dabei leicht angewinkelt sein. Während der Fahrt ist die optimale Position der Hantel auf Hüfthöhe. Dabei sollte man eine aufrechte Körperhaltung einnehmen, indem man die Brust herausstreckt. Die vordere Schulter zeigt in Fahrtrichtung und der Körperschwerpunkt sollte immer mittig über dem Board liegen (siehe Abb. 17). (Kirsch, 2017)






verfasst von L. Schaper

Exkurs: Wettkämpfe und Berühmtheiten

Im professionellen Bereich des Wakeboardens gibt es verschiedene Disziplinen. Zum einen gibt es den Bereich „Cablewakeboard“, hier wird der Wakeboarder von der Seilbahn gezogen und führt seine Tricks aus. Bei der Disziplin „Wakeboard Boot“ wird man, wie der Name schon vermuten lässt, vom Boot gezogen. Außerdem gibt es noch die Disziplin „Cablewakeskate“, bei der der Wakeboarder ohne Bindung auf dem Board steht. (DWWV (a), o.D.)

Der DWWV (Deutsche Wasserski- und Wakeboard Verband e.V) ist in den Disziplinen Cablewakeboard mit 24 Kaderfahrern, Cablewakeskate mit 4 Kaderfahrern (unterteilt in A, B und C Kader) und Wakeboard Boot mit 2 Kaderfahrern vertreten. (DWWV (a), o.D.)

Auf der nationalen Ebene gibt es verschiedene Wettkämpfe wie zum Beispiel die „Offenen Berlin-Brandenburg-Meisterschaften“, die 2016 in Zossen durchgeführt wurden. Außderdem gibt es national die Deutschen Meisterschaften (DM) für Cable und Boot. Die DM Cable fand 2016 in Norderstedt statt, hier konnten Miles Töller bei den Herren und Julia Rick bei den Damen die ersten Plätze belegen. (DWWV (b), o.D.)

Des Weiteren gibt es internationale Wettkämpfe wie den „Corona Wakeboard Cup - Jetlake“, der 2016 in Feldkirchen in Österreich stattfand. (DWWV (b), o.D.)

Bedeutender aber sind die Europa- und Weltmeisterschaften. Bei den Europameisterschaften 2016 in Tel Aviv in Israel schafften es bei den Männern der Israeli Guy Firer und bei den Damen Julia Rick aus Deutschland auf das oberste Siegertreppchen (cablewakeboard.net (a), o.D.). Bei der WM 2016 in Mexiko gelang es Lior Sofer aus Israel und bei den Damen Julia Rick auf Platz 1 der Weltrangliste (cablewakeboard.net (b), o.D.).

Der Antrag auf Wakeboarden als neue Disziplin bei den Olympischen Spielen 2020 wurde vom Internationalen Komitee abgelehnt (DOSB.de, 2013).

Abb. 18: Julia Rick

Zu den berühmtesten Wakeboardern Deutschlands zählt Julia Rick. Die 1993-geborene Profisportlerin ist seit 2009 Wakeboarderin und hat bereits große Siege eingeheimst. Um nur einige zu nennen: Sie ist vierfacher WWA Weltmeister PRO Women (2016 & 2015 & 2014 & 2013), IWWF Weltmeister Open Ladies (2016), vierfacher Europameister Open Ladies (2016 & 2015 & 2014 & 2013) und US National Pro Women 2016. (DWWV (3), o.D.)








verfasst von J. Schwind

Biomechanische Aspekte beim Wakeboarding

Ob auf Wasserski oder auf einem Wakeboard, das Prinzip des Auftriebes und Gleitens ist in beiden Fällen das Selbe. Es gibt jedoch zwei Arten des Auftriebes. In dem Wiki DYN7 Auftrieb & Strömung wird zwischen dem statischen und dem dynamischen Auftrieb unterschieden. Trotzdem soll nochmal auf dieses Thema eingegangen werden.

Allgemein spricht man von Auftrieb, wenn der Druck auf der Unterseite eines Körpers, der durch das Medium (Flüssigkeit, Gas) ausgeübt wird, größer ist als der Druck auf der Oberseite des Körpers. Durch diesen Druckunterschied kommt es zum Aufrieb, da jetzt eine Kraft, die sogenannte Auftriebskraft den Körper nach oben drückt.

Beim statischen Auftrieb wirkt eine senkrecht nach oben gerichtete Auftriebskraft $F_A$. Diese entspricht der Gewichtskraft $F_G$, des vom Körper verdrängten Volumens. Das besagt das Archimedische Prinzip.

Die Formel zur Berechnung der Auftriebskraft lautet: ;#; \begin{align*} F_A = g\ \rho\ V \end{align*} ;#;

g = Fallbeschleunigung

ρ (rho) = Dichte des Mediums

V = Volumen des vom Körper verdrängten Mediums

Beim dynamischen Auftrieb kommt Bewegung mit ins Spiel. Das heißt, selbst wenn die Dichte des Körpers größer ist, als die des Mediums und daher der Körper sinken würde, können durch geeignete Bewegungen Wechselwirkungen mit dem Medium bewirkt werden, wodurch ein dynamischer Auftrieb erzeugt werden kann. Die Auftriebskraft ist die Kraftkomponente senkrecht zur Strömungsrichtung. Beeinflusst wird diese von der Dichte des Mediums, der Auftriebsfläche und dem Quadrat der Geschwindigkeit. Der Proportionalitätsfaktor $c_A$ umfasst die Form und den Anstellwinkel des Objektes (Schlichting, S.14)

Zur Berechnung der Auftriebskraft dient folgende Formel: ;#; \begin{align*} F_A = \frac{1}{2}\ c_A\ \rho\ A\ v^2 \end{align*} ;#;

$c_A$ = Auftriebsbeiwert

ρ (rho) = Dichte des Mediums

v = Anströmgeschwindigkeit

A = Auftriebsfläche

Warum gleiten wir auf dem Wasser mit dem Wakeboard?

Beim Wakeboard oder Wasserski oder auch beim Kitesurfen, gleitet der Fahrer auf seinem Brett über das Wasser. Aber wieso ist es möglich auf dem Wasser zu gleiten? Warum gehen wir nicht unter?

Die Schwerkraft sorgt dafür, dass der Mensch im Wasser unter gehen würde, wenn er keine Geschwindigkeit hätte oder nur sehr langsam vom Seil gezogen werden würde. Dennoch gleitet er über das Wasser, wenn er schnell genug ist.

Normalerweise würde die Schwerkraft dafür sorgen, dass sie uns nach unten zieht (Abb. 19).

Abb. 19: Schwerkraft

Durch ein Motorboot oder eine Wakeboardanlage wird über den Seilzug eine Kraft erzeugt, die verhindert, dass wir untergehen (Abb. 20).

Abb. 20: Seilzugkraft

Die Kraft des Seilzugs zieht uns in Fahrtrichtung, was dazu führt, dass das Wasser gegen die Lauffläche des Wakeboards mit der gleichen Geschwindigkeit strömt, wie wir uns fortbewegen (Abb. 21).

Abb. 21: Anströmkraft

Bei einem geeigneten Anstellwinkel des Boards, d.h. wenn sich das Tail tiefer befindet als die Nose, strömt das Wasser so gegen die Lauffläche, dass der Druck auf die Unterseite stark genug ist, um für den entsprechenden Auftrieb zu sorgen. Ist die so entstehende Auftriebskraft größer als die Gewichtskraft des Wakeboarders, die ihn nach unten drückt, so können wir auf der Wasseroberfläche gleiten (Abb. 22).

Abb. 22: Auftriebskraft

In dem folgenden Video wird auf den Auftrieb und auch auf die Beschleunigung in den Kurven beim Wasserski bzw. Wakeboard eingegangen.





verfasst von A. Franke

Die Kinematik bei Tricks

Im folgenden werden die Bewegungsformen beim Wakeboarden genauer betrachtet.

Bewegungsformen

Bei sportlichen Bewegungen treten Ortsveränderungen von Körperteilen oder dem gesamten Körper auf (Wick, 2013, S. 32). Man unterscheidet hierbei in Translation und Rotation. Bei einer translatorischen Bewegung erfolgt die Ortsveränderung aller Punkte eines Körpers auf parallelen Bahnen. Diese Bewegung muss nicht geradlinig sein, sondern kann auch gekrümmt erfolgen. (Gollhofer und Müller, 2009, S. 89) Beim Wakeboarden tritt die Bewegungsform der Translation vor allem beim Fahren an der Seilbahn auf.

Bei der rotatorischen Bewegung hingegen müssen alle Punkte eines Körpers bei der Ortsveränderung über die Zeit den gleichen Winkel durchlaufen. Somit muss bei der Rotation ein Drehpunkt bzw. eine Drehachse vorhanden sein. Diese kann außerhalb oder innerhalb des bewegenden Körpers liegen. (Gollhofer und Müller, 2009, S. 89) Generell gibt es fiktive und feste Drehachsen, um welche die Rotation erfolgt. Speziell beim Wakeboarden erfolgt die rotatorische Bewegung nur um die fiktive Drehachse. Die fiktive Achse verläuft durch den Körperschwerpunkt, wie zum Beispiel bei Schrauben oder Salti. (Wick, 2013, S. 36)

Im menschlichen Körper findet man die folgenden Achsen:

  • Körperlängsachse: Sie verläuft vertikal von Kopf zu Fuß.
  • Körperbreitenachse (Transversale Achse): Sie verläuft horizontal von der linken Körperseite zur rechten Körperseite.
  • Körpertiefenachse (Sagittale Achse): Sie verläuft horziontal von Körperrückseite zu Körpervorderseite.

(Willimczik, 1989, S. 84)

In der folgenden Abbildung sind die verschiedenen Körperachsen beim Wakeboarder eingezeichnet.

Abb. 23: Die Körperachsen (KSP = Körperschwerpunkt)

Allgemein bei sportlichen Bewegungen treten die zwei Bewegungsformen selten isoliert auf. Fast immer besteht die sportliche Bewegung aus einer Kombination aus Translation und Rotation. (Gollhofer und Müller, 2009, S. 89) Beim Wakeboarden erfolgen Tricks häufig aus der Bewegungskombination, zum Beispiel bei den „Flips“. Allgemein bei den „Flips“ dreht man um die Körperbreitenachse, wie auch beim Tantrum. In der folgenden Bilderserie kann man dieses gut beim Tantrum erkennen.

Abb. 24: Körperbreitenachse beim Tantrum 1
Abb. 25: Körperbreitenachse beim Tantrum 2





















Beim Trick „180“ (one-eighty) erfolgt die Rotation um die Körperlängsachse, welches in der folgenden Bilderserie (Abb. 26) dargestellt ist.

Abb. 26: Körperlängsachse beim 180


Wiederrum bei den „Rolls“, beispielsweise bei der „front roll“ rotiert der Körper um die Körpertiefenachse. In der folgenden Bilderserie ist die Körpertiefenachse eingezeichnet, um die der Wakeboarder bei der Front roll rotiert.

Abb. 27: Körpertiefenachse bei der Front roll 1
Abb. 28: Körpertiefenachse bei der Front roll 2
Abb. 29: Körpertiefenachse bei der Front roll 3
Abb. 30: Körpertiefenachse bei der Front roll 4
Abb. 31: Körpertiefenachse bei der Front roll 5













In dem folgenden Video könnt ihr euch die Tricks nochmal in Bewegung ausgeführt ansehen.


Video erstellt von L. Schaper


verfasst von L. Schaper und J. Schwind

Das Massenträgheitsmoment beim Tantrum mit und ohne Grab

Im Grundlagenwiki DYN4 Rotation wurde das Massenträgheitsmoment bereits erklärt. Hier wollen wir euch, nach einer kurzen Wiederholung der physikalischen Gesetze und Formeln, nun erklären, wie sich das Massenträgheitsmoment auf das Tantrum mit und ohne Grab auswirkt. Bei einer Rotation des Körpers, hat der Körper die Eigenschaft träge zu sein. Er leistet dem Drehmoment einen Widerstand. Diese physikalische Größe nennt man auch das Massenträgheitsmoment I (Kurzform: Trägheitsmoment oder MTM). (Wick, 2013, S. 61) Alternative Symbole für das MTM ist das $J$. Mathematisch gesehen ist „das Massenträgheitsmoment J gleich dem Produkt aus der Masse m und dem Quadrat des senkrechten Abstandes r zur Drehachse (…)“ (Wick, 2013, S. 62). Das Symbol des MTM ist $ I $ und die Einheit ist $ [kg\:m^2] $. Die Formel hierzu lautet:

;#; $ I = \sum{ m_i*r_{i}^2} $ ;#;

Diese Formel kann aber nur angewandt werden, wenn die Drehachse durch den Körperschwerpunkt verläuft. (Wick, 2013, S. 62)

Abb. 32: Das Massenträgheitsmoment des Menschen bei unterschiedlichen Drehachsen

Sitzt man auf einem Bürostuhl mit ausgestreckten Armen und Beinen dreht man sich langsamer als mit angewinkelten Gliedmaßen. Vergleicht man die verschiedenen eingesetzten Größen miteinander, kann man feststellen, dass die Masse m gleich bleibt (Gewicht der Person), sich allerdings der Abstand r zur Drehachse vergrößert (ausgestreckte Gliedmaßen). Das Massenträgheitsmoment wird dadurch größer.








Genauso verhält es sich beim Salto rückwärts (Tantrum). Beim Tantrum ohne Grab dreht der Wakeboarder sich langsamer, da der Abstand r zur Drehachse größer ist und somit sein Massenträgheitsmoment größer ist. Bei einem Tantrum mit Grab verkleinert er den Abstand r zur Drehachse, das Trägheitsmoment ist kleiner und er rotiert schneller (siehe Abb. 33).

Abb. 33: Vergleich des Massenträgheitsmomentes beim Tantrum mit und ohne Grab (KSP = Körperschwerpunkt)


<note tip>TIPP! Zum tieferen Verständnis des Massenträgheitsmomentes könnt ihr euch das Grundlagenwiki DYN4 Rotation anschauen.</note>

verfasst von L. Schaper und J. Schwind

Zusammenfassung und Ausblick

Seit mehr als 25 Jahren hat sich das Wakeboarden weltweit weiterentwickelt und wird immer populärer. Vom Ursprung an den Küsten bis ins Landesinnere getragen, hält sich der Sport wacker über Wasser. Auch im Wettkampfbereich, ob national oder international, hat sich der Sport immer mehr etabliert und an Ansehen und Popularität gewonnen. Wie in jeder anderen Sportart ist auch die technische Entwicklung der Sportgeräte und das wissenschaftliche Hintergrundwissen auf einem immer weiter wachsenden Niveau angelangt, wodurch diese Sportart einfacher, besser und spektakulärer ausgeübt werden kann, wie noch vor vielen, vielen Jahren. Durch die unterschiedlichsten Aufbiegungen der Boards gibt es mittlerweile für Jedermann (Anfänger oder Profi) das passende Gerät zum Ausüben dieser Trendsportart. Diese Entwicklungen haben es erst möglich gemacht, dass auch Laien diese Sportart ausprobieren können, die früher nur den Profis und Könnern zugesagt waren.

Wakeboarden ist nicht nur die Alternative zum Snowboarden im Sommer, es ist eine eigene Wassersportdisziplin. Auch wenn Vieles vom Snowboarden und Skaten abgeleitet ist, ist das Bewegungsgefühl ein anderes. Auf dem Wasser zu gleiten erfordert auch hier verschiedenste koordinative Fähigkeiten. Bei Sprüngen unterscheiden sich die Bewegungen in der Luft kaum von denen eines Snowboarders. Rotationen um die eigenen Körperachsen, sowie Berührungen mit der Hand am Brett, sind typische Tricks beim Sprung über den Kicker oder über die vom Motorboot erzeugten Wellen.

Auch in ferner Zukunft wird sich dieser Trendsport immer weiterentwickeln und populärer werden. Gerade in Deutschland, da wir doch weltweit Vorreiter für das Cable-Wakeboarden sind. Hier ist noch mehr Potential nach oben. Vielleicht mit einer überdachten Anlage für den Winter. Auch in Schulen werden des Öfteren Ausflüge im Sportunterricht zu Wakeboardanlagen organisiert, damit die Schüler Erfahrungen mit und durch Gleitsportarten sammeln können. Vielleicht entpuppt sich ja der ein oder andere Schüler als neues Nachwuchstalent.

verfasst von A. Franke


Ähnliche Sportarten

Das Kitesurfen, was Mitte der 1990er entstand, ist stark vergleichbar mit dem Wakeboarden, hier hängt man an einem Drachen und nutzt die Kraft des Windes, um vorwärts zu kommen bzw. sich in die Höhe zu katapultieren.

Abb. 34: Kitesurftrapez

Wie in der Abbildung zu sehen, geht die Kraftübertragung vom Kite (Drachen) in diesem Fall nicht wie beim Wakeboarden über die Bar bzw. Arme aufs Board, sondern über ein sogenanntes Trapez, welches um den Bauch des Fahrers geschlungen und an dem der Kite eingehakt ist. Die Intensität, in der der Kite zieht, hängt von verschiedenen Faktoren ab, die in einem zukünftigen WIKI-Projekt beschrieben werden könnten.

Themenvorschläge für Folge-Wikis

  1. Der Sprung beim Kitesurfen (Rotationssprünge)
  2. Die Kraftentwicklung des Kites in verschiedenen Positionen beim Kitesurfen
  3. der Olli beim Skateboarden


verfasst von B. Kölbel


Exkurs: Das Wakeboard Alphabet

Auch im Wakeboarden herrscht eine eigene Sprache. Für das bessere Verständnis der im Wiki benutzen Begriffe sind in der folgenden Auflistung wakeboardspezifische Begriffe mit Erklärungen aufgeführt.

A

Air Trick = ist ein Sprung, bei dem anstatt der Welle das Cable genutzt wird (Opper, 2017)
Air raley = ist ein inverted Trick, bei dem sich während der höchsten Flugphase das Board über dem Kopf befindet (Kirsch, 2017)


B

Back roll = gehört zu den rolls, bei welchen man über die Körpertiefenachse dreht. Zur Einleitung der Rotation wird bei der back roll der Oberkörper nach hinten geworfen. (Kirsch, 2017)
Backside = beschreibt die Ausrichtung der Anfahrt, bei der der Rücken zunächst beim Einleiten der Tricks in Fahrtrichtung zeigt. Backside ist das Gegenteil von frontside. (Opper, 2017)
Blindside = ein blindside ausgeführter Trick bedeutet, dass der Wakeboarder während oder nach dem Trick entgegengesetzt der Fahrtrichtung schaut (Opper, 2017)
Boardslide = der Wakeboarder fährt und springt auf das Rail mit der Backside-Kante (Opper, 2017). Der Wakeboarder hebt dabei „den vorderen Fuß über das Rail und macht eine 90° Frontside-Drehung. Das Wakeboard ist dabei mit seiner Längsachse senkrecht zum Rail“(Opper, 2017).


C

Cable = ist die Bezeichnung für die Sportstätte „Seilbahn“, welche als Zugmaschine zum Wakeboarden dient
Competition Vest = ist eine Prallschutzweste zum Wakeboarden (Opper, 2017)


D

Dock Start = ist der Start vom Steg, welcher im Sitzen oder im Stehen ausgeführt werden kann (Kirsch, 2017)


F

Fakie = der Wakeboarder fährt auf dem Wakeboard mit dem anderen Bein vorne. Jeder Wakeboarder besitzt eine Lieblingsfahrtrichtung, bei der entweder das rechte oder das linke Bein vorne ist. Fährt somit ein Wakeboarder fakie, dann fährt er rückwärts. (Kirsch, 2017)
Flips = ist eine Rotation um die Körperbreitenachse, bei der der Wakeboader über die Sportspitze rotiert (Kirsch, 2017)
Front flip = ist ein Vorwärtssalto, bei dem die Rotation über die Körperbreitenachse erfolgt. Der front flip zählt zu den schwierigsten Tricks im Wakeboarden. (Kirsch, 2017)
Front roll = gehört zu den rolls, bei welchen man über die Körpertiefenachse dreht. Zur Einleitung der Rotation wird bei der front roll der Oberkörper nach vorne geworfen. (Kirsch, 2017)
Frontside = der Wakeboarder fährt frontside, wenn er mit der Frontside-Kante auf das Rail fährt (Kirsch, 2017)


G

Goofy = fährt man, wenn man mit dem rechten Bein lieber vorne fährt (Kirsch, 2017)
Grab = ist ein Griff ans Wakeboard, wobei man diesen mindestens eine Sekunde während des Tricks halten muss. Dabei unterscheidet man, je nachdem an welcher Stelle man das Wakeboard anfasst, zwischen nose-, tail-, heelside- oder toeside grab. (Kirsch, 2017)


I

Inverted Tricks = sind sogenannte „Kopf-Über-Tricks“, zu denen alle Varianten von flips, rolls und air raleys zählen (Kirsch, 2017)


M

Mitnehmer = sind die Haken am Doppelseil des Cables, in die die Schleppleinen für die Wakeboarder eingehakt werden (Kirsch, 2017)


N

Nose = ist die Nase bzw. Bug des Wakeboards (Kirsch, 2017)
Nose grab = ist ein Griff während des Sprungs an die Nose des Wakeboards (Kirsch, 2017)
Nosepress = das Board ist parallel zum Rail ausgerichtet, wobei das Körpergewicht auf die Nose verlagert wird. Dabei sollte das Tail keinen Kontakt mehr mit dem Rail haben. (Bräuniger & Bräuniger, 2016, S.83)


R

Regular = bedeutet, dass der Wakeboarder mit seinem linken Fuß vorne steht (Kirsch, 2017)
Rolls = sind Salti bei denen der Wakeboarder über die Körpertiefenachse rotiert (Kirsch, 2017)


S

Surface tricks = sind Tricks, die auf der Wasseroberfläche ohne Sprünge ausgeführt werden (Kirsch, 2017)
Switch-Fahren = beschreibt das Rückwärtsfahren; der bevorzugte vordere Fuß kommt an die hintere Position und die ursprüngliche Nose des Boards wird zum Tail und andersrum (Opper, 2017)


T

Tail = bezeichnet das Heck (den hinteren Teil) des Wakeboards (Kirsch, 2017)
Tail Grab = ist ein Griff während des Sprungs an das Tail des Wakeboards (Kirsch, 2017)
Tailpress = das Board ist parallel zum Rail ausgerichtet, wobei das Körpergewicht auf das Tail verlagert wird. Die Nose darf dabei keinen Kontakt zum Rail haben. (Bräuniger & Bräuniger, 2016, S.83)
Tantrum = ist ein Rückwärtssalto, bei dem der Wakeboarder über die Körperbreitenachse dreht. Für diesen Trick benötigt der Wakeboarder keinen Zug von der Leine. (Kirsch, 2017)
Tricks = sind unterteilt in basic, surface, rotational, inverted, skate und snow Tricks (Kirsch, 2017)


W

Wake = ist die Heckwelle, welche durch das Boot erzeugt wird (Kirsch, 2017)
Wakeskate = ist ein Wakeboard ohne Bindung (Opper, 2017)


Zahlen

50/50 = ist ein Basic Trick, bei dem das Board parallel auf dem Rail liegt (Bräuniger & Bräuniger, 2016, S.81)
180 (one-eighty) = ist eine Drehung um die Körperlängsachse um 180° (halbe Drehung) (Kirsch, 2017)
360 (three-sixty) = ist eine Drehung um die Körperlängsachse um 360° (Schraube) (Kirsch, 2017)
540 (five-forty) = ist eine Drehung um die Körperlängsachse um 540° (1,5 fache Schraube)(Kirsch, 2017)
720 (seven-twenty) = ist eine Drehung um die Körperlängsachse um 720° (zweifache Schraube)(Kirsch, 2017)

verfasst von L. Schaper


Fragen

<spoiler | 1. Frage: Was versteht man unter dem Begriff „Rocker“?> Antwort zu Frage 1: Der Rocker ist ein Maß für die Aufbiegung des Wakeboards, welches den Weg vom Boden bis zur Spitze des Wakeboards angibt. Die Maßeinheit ist in inch (Zoll) (1 inch = 2,56 cm). </spoiler>


<spoiler | 2. Frage: Wodurch unterscheidet sich der statische vom dynamischen Auftrieb? Von welchen Einflussfaktoren sind sie abhängig?> Antwort zu Frage 2: Der statische Auftrieb folgt dem Archimedischen Prinzip, d.h. es wirkt eine senkrecht nach oben gerichtete Auftriebskraft $F_A$. Diese entspricht der Gewichtskraft $F_G$, des vom Körper verdrängten Volumens.

Die entsprechenden Einflussfaktoren sind die Dichte des Mediums, das vom eingetauchten Körper verdrängte Volumen und die Erdbeschleunigung, wobei diese immer konstant ist. Die Formel dafür lautet: ;#; \begin{align*} F_A = g\ \rho\ V \end{align*} ;#;

Der Unterschied zum statischen Auftrieb ist, dass beim dynamischen Auftrieb die Bewegung mit ins Spiel kommt. Das bedeutet, dass es durch Bewegung des Körpers zu Wechselwirkungen mit dem Medium kommt, wodurch ein Auftrieb erzeugt wird. Die entsprechenden Einflussfaktoren sind die Dichte des Mediums, die Auftriebsfläche, die Anströmgeschwindigkeit, als auch die Form und der Anstellwinkel, die in dem Auftriebsbeiwert enthalten sind. Die Formel dazu lautet:

;#; \begin{align*} F_A = \frac{1}{2}\ c_A\ \rho\ A\ v^2 \end{align*} ;#; </spoiler>


<spoiler | 3. Frage: Welche Körperachsen sind beim Wakeboarden von Relevanz?> - Körperlängsachse: Sie verläuft vertikal von Kopf zu Fuß. Bsp: „180“
- Körperbreitenachse (Transversale Achse): Sie verläuft horizontal von der linken Körperseite zur rechten Körperseite. Bsp: „Front Flip“
- Körpertiefenachse (Sagittale Achse): Sie verläuft horziontal von Körperrückseite zu Körpervorderseite. Bsp: „Back Roll“
</spoiler>


<spoiler | 4. Frage: Wie hieß die erste Version des Wakeboards, die dem Surfbrett sehr ähnlich war?> Der „Skurfer“ </spoiler>

Abbildungsverzeichnis

Abb. 1: Modul-Icon. Letzter Zugriff am 13.01.2017 um 16:05 Uhr unter https://www.flickr.com/photos/arturodonate/2343027570
Abb. 2: Der „Skurfer“ Kirsch, F. (2006). Wasserski - Am Anfang war… .Schleich: Verlag Wasserski- & Wakeboard-Magazin, S. 179
Abb. 3: Vergleich „Skurfer“ und „Hyperlite“Kirsch, F. (2006). Wasserski - Am Anfang war… .Schleich: Verlag Wasserski- & Wakeboard-Magazin, S. 177
Abb. 4: Das Wakeboard. (Eigenständig erstellt von Lena Schaper)
Abb. 5: Die Base des Wakeboards. (Eigenständig erstellt von Lena Schaper)
Abb. 6: Umriss Outline. (durch den Autor genehmigt). Letzter Zugriff am 24.12.2016 um 15:25 Uhr unter https://www.waketoolz.de/blog/der-shape-eines-wakeboards-die-form-geometrie-der-einfluss/
Abb. 7: Form der Ecken. (durch den Autor genehmigt). Letzter Zugriff am 24.12.2016 um 15:25 Uhr unter https://www.waketoolz.de/blog/der-shape-eines-wakeboards-die-form-geometrie-der-einfluss/
Abb. 8: Kante. (durch den Autor genehmigt). Letzter Zugriff am 24.12.2016 um 15:25 Uhr unter https://www.waketoolz.de/blog/der-shape-eines-wakeboards-die-form-geometrie-der-einfluss/
Abb. 9: Rocker. (durch den Autor genehmigt). Letzter Zugriff am 24.12.2016 um 15:25 Uhr unter https://www.waketoolz.de/blog/der-shape-eines-wakeboards-die-form-geometrie-der-einfluss/
Abb. 10: ​Continuous Rocker. (durch den Autor genehmigt). Letzter Zugriff am 24.12.2016 um 15:25 Uhr unter https://www.waketoolz.de/blog/der-shape-eines-wakeboards-die-form-geometrie-der-einfluss/
Abb. 11: ​Hybrid/​Blend Rocker. (durch den Autor genehmigt). Letzter Zugriff am 24.12.2016 um 15:25 Uhr unter https://www.waketoolz.de/blog/der-shape-eines-wakeboards-die-form-geometrie-der-einfluss/
Abb. 12: 3-Stage Rocker. (durch den Autor genehmigt). Letzter Zugriff am 24.12.2016 um 15:25 Uhr unter https://www.waketoolz.de/blog/der-shape-eines-wakeboards-die-form-geometrie-der-einfluss/
Abb. 13: Camber Rocker. (durch den Autor genehmigt). Letzter Zugriff am 24.12.2016 um 15:25 Uhr unter https://www.waketoolz.de/blog/der-shape-eines-wakeboards-die-form-geometrie-der-einfluss/
Abb. 14: Rocker Maß. (durch den Autor genehmigt). Letzter Zugriff am 24.12.2016 um 15:25 Uhr unter https://www.waketoolz.de/blog/der-shape-eines-wakeboards-die-form-geometrie-der-einfluss/
Abb. 15: Base. (durch den Autor genehmigt). Letzter Zugriff am 24.12.2016 um 15:25 Uhr unter https://www.waketoolz.de/blog/der-shape-eines-wakeboards-die-form-geometrie-der-einfluss/
Abb. 16: Seilbahnen in Deutschland. (Eigenständig verändert). Letzter Zugriff am 16.01.2017 um 16:01 Uhr unter https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Karte_Deutschland.svg
Abb. 17: Die Haltung auf dem Wakeboard. (Eigenständig erstellt von L. Schaper)
Abb. 18: Julia Rick. (durch den Autor genehmigt). Letzter Zugriff am 17.01.2017 um 23:06 Uhr unter http://www.dwwv.de/index.php/leistungssport/wakeboard/kadersportler/73-a-kader/2137776424-julia-rick
Abb. 19: Schwerkraft. (Eigenständig erstellt von A. Franke)
Abb. 20: Seilzugkraft. (Eigenständig erstellt von A. Franke)
Abb. 21: Anströmkraft. (Eigenständig erstellt von A. Franke)
Abb. 22: Auftriebskraft. (Eigenständig erstellt von A. Franke)
Abb. 23: Die Körperachsen (KSP = Körperschwerpunkt). (Eigenständig erstellt von L. Schaper)
Abb. 24: Körperbreitenachse beim Tantrum 1. (Eigenständig erstellt von L. Schaper)
Abb. 25: Körperbreitenachse beim Tantrum 2. (Eigenständig erstellt von L. Schaper)
Abb. 26: Körperlängsachse beim 180. (Eigenständig erstellt von L. Schaper)
Abb. 27: Körpertiefenachse bei der Front roll 1. (Eigenständig erstellt von L. Schaper)
Abb. 28: Körpertiefenachse bei der Front roll 2. (Eigenständig erstellt von L. Schaper)
Abb. 29: Körpertiefenachse bei der Front roll 3. (Eigenständig erstellt von L. Schaper)
Abb. 30: Körpertiefenachse bei der Front roll 4. (Eigenständig erstellt von L. Schaper)
Abb. 31: Körpertiefenachse bei der Front roll 5. (Eigenständig erstellt von L. Schaper)
Abb. 32: Das Massenträgheitsmoment des Menschen bei unterschiedlichen Drehachsen. Wick, D. (2013). Biomechanik im Sport - Lehrbuch der biomechanischen Grundlagen sportlicher Bewegungen (3. überarbeitete und erweiterte Auflage). Balingen: Spitta, S. 62
Abb. 33: Vergleich des Massenträgheitsmomentes beim Tantrum mit und ohne Grab (KSP = Körperschwerpunkt). (Eigenständig erstellt von L. Schaper)
Abb. 34: ​Kitesurftrapez. (Eigenständig erstellt von B. Kölbel )

verfasst von J. Schwind

Literatur

Gollhofer, A. & Müller, E. (Hrsg.). (2009). Handbuch Sportbiomechanik. Schorndorf: Hofmann-Verlag.

Kirsch, F. (2006). Wasserski - Am Anfang war…. Schleich: Verlag Wasserski- & Wakeboard-Magazin. Kirsch, F. (2017). Handreichungen: Wasserski-Trainer Ausbildung. Rieste: Deutscher Wasserski- und Wakeboardverband e.V.

Süß, B. (2005). Diplomarbeit: Wakeboard - der Anfängerstart Köln: Deutsche Sporthochschule Köln.

Wick, D. (2013). Biomechanik im Sport - Lehrbuch der biomechanischen Grundlagen sportlicher Bewegungen (3. überarbeitete und erweiterte Auflage). Balingen: Spitta.

Willimczik, K. (Hrsg.). (1989). Biomechanik der Sportarten. Reinbeck bei Hamburg: Rowohlt Taschenbuch Verlag GmbH.



Zeitschriften:

Bräuniger D. & Bräuniger S. (2016). The Cable - Wakeboard Magazin. Julia Rick - These kids are all right - Bali, Baby - Rail Tricktionary - Cable Mekka - Alex Aulbach (6), 81-83.



Internetquellen:

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verfasst von J. Schwind



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