FMP1401 Sprunggelenk

Modul-Icon FMP 1401
Veranstaltung PS Forschungsmethoden 2
Autor
Bearbeitungsdauer
Präsentationstermin
Zuletzt geändert


1.Einleitung

1.1 Theoretische Grundlagen

Unser Seminar drehte sich um das Thema Balance, wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, einen Gleichgewichtstest mit der Funktion des Sprunggelenks durchzuführen und somit einen kleinen Teil des Überthemas Balance zu bearbeiten. Unser Gleichgewichtstest bezieht sich s.o. auf das Sprunggelenk und alle Muskeln unterhalb des Gesäßmuskels. Ziel ist es durch EMG Messungen auf einer Kraftmessplatte, Werte und Wirkungen dieser Muskeln zu erzielen.(Günther, et al. 2009) hat eine ähnliche Argumentation:„Nach dem Stand der Technik, in der das Modell (Einzel invertiertes Pendel) der Regulation der menschlichen Haltung ruhig scheint, werden die Aktionen vom Sprunggelenk dominiert.“ Somit ergab sich für uns die folgende Forschungsfrage.

Forschungsfrage: Wie stark werden die Muskeln Quadtriceps, Gastrocnemius und Soleus für die Balance beansprucht?

1.2 Unsere Erwartungen vor dem Versuch

- Verlust des Gleichgewichts - Ausgleich des Gleichgewichts - Wirken verschiedener Kräfte - Beanspruchung verschiedener Muskeln

1.3 Forschungshypothesen

Während der Literaturrecherche entstanden folgende Forschungshypothesen

H1: Zweigelenkige Muskeln sind relevant für die Instandhaltung der Balance!

H0: Die Balance wird über die eingelenkigen Muskeln beansprucht!

(Günther, et al. 2009) hatten ähnliche Hypothesen:„(i) Sprunggelenk und Kniegelenk schwanken fest (Drehmoment) und (ii) die bi-Gelenk Muskeln des Unterschenkels sind gut geeignet, um die Anforderungen zu erfüllen Schwankungen im statischen Gleichgewicht zu messen.“

Unsere Erwartungen während des Versuchs: Vorderer, hinterer Oberschenkelmuskel und Wadenmuskel werden beansprucht, eventuell die Oberschenkelmuskulatur etwas stärker für die Instandhaltung der Balance.

2. Versuch

Der Versuch: Ein Proband wurde mit Elektroden an den Muskeln Biceps Femoris,Rectus Femoris, Gastrocnemius und Soleus markiert. Der Proband ist auf eine Kraftmessplatte gestiegen. Ein Zusatzgewicht wurde am Fußgelenk befestigt welches zwischen 10-30 N variierte. Ein Helfer zog mit einer Federwaage am Zusatzgewicht und der Proband versuchte durch Aktivierung der besagten Muskeln das Gleichgewicht zu halten. Auf einem Monitor wurden die Kraft und Emg Daten des jeweiligen Versuchs angezeigt. So konnte erkannt werden welcher Muskel am Sprunggelenk für die Instandhaltung der Balance Auswirkungen hat und welcher nicht.

3. Forschungsstand

Der Forschungsstand zum Thema „Balance“ ist ziemlich aktuell, da es viele verschiedene Tests und Arbeiten und Analysen gibt, unter anderem (Günther, et al. 2009). wo ein ähnlicher Test zu bi-gelenkigen Muskeln des Unterschenkels mit dem Sprunggelenk durchgeführt wurde. Der Test den wir veranstaltet haben kann weiterhin nur zur Hilfe in diesem Forschungsgebiet dienen.

4. Ergebnisse

Unsere Ergebnisse sind so ausgefallen, das klar erkennbar war wie die Zweigelenkigen Muskeln für die Instandhaltung der Balance wirken. Eingelenkige Muskeln wurden in diesem Versuch zwar gemessen, haben aber keine Auswirkungen auf das Gleichgewicht gehabt.Die Ergebnisse waren auf dem Monitor im EMG Diagramm erkennbar. Es konnte aus diesem EMG-Diagramm für die bedeutenden Muskeln entnommen werden, wann die jeweiligen Muskeln wirken. Daraus konnte folgende Schlussfolgerung entnommen werden:

Es ist H1 eingetroffen!

5. Endbesprechung

Meiner Meinung nach waren die Ergebnisse so in Ordnung, nur da wir die ersten waren die so einen Versuch durchgeführt haben, konnte ich merken das uns allen so ein bisschen die Erfahrung gefehlt hat, desweiteren wäre es für zukünftige Gruppen besser, wenn ein Probedurchlauf in einer Sitzung gemacht wird, damit jeder Proband und Helfer weis was zu tun ist. Störungen hätten wir vermieden in dem wir mehrere Federwaagen am Probanden befestigt hätten und uns die Fäden immer nach der abgelaufenen Zeit genommen hätten. Der Versuch diente zur Erforschung von Zweigelenkigen Muskeln, dieses hat auch ganz gut und ohne irgendwelchen Hindernisse funktioniert.

verfasst von Dejan Cosic


6.Fragen:

Gibt es Methoden welche genauer messen? Wie können Störfaktoren vermieden werden?

Literatur

Doorenbosch, et al. (1995). Stiffness control for lower leg muscles in directing external forces. http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/030439409512201X. Letzter Zugriff am 14.09.2014.

Günther, et al. (2009). All leg joints contribute to quiet human stance: a mechanical analysis. http://www.jbiomech.com/article/S0021-9290(09)00454-0/abstract?cc=y. Letzter Zugriff am 17.09.2014.

Hochmuth, G. (1967). Biomechanik sportlicher Bewegungen. Frankfurt (a. M.): Limpert-Verlag GmbH. Letzter Zugrif am 14.09.2014.

Ivanenko, et al. (2007). Modular control of limb movements during human locomotion. http://www.jneurosci.org/content/27/41/11149.short. Letzter Zugriff am 17.09.2014.

Kuo & Zajac (1992) Human standing posture multi-joint movement strategies based on biomechanical constraints.http://europepmc.org/abstract/MED/8234760. Letzter Zugriff am 14.09.2014.

fm/ps_fometh2/ss2014/balance_exp1.txt · Zuletzt geändert: 18.12.2014 11:05 von Dario Tokur
GNU Free Documentation License 1.3
Driven by DokuWiki Recent changes RSS feed Valid CSS Valid XHTML 1.0